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Remote Berlin von Stefan Kaegi (Rimini Protokoll)
Foto: Expander
Remote Berlin von Stefan Kaegi (Rimini Protokoll)
Foto: Stefan Kaegi
Remote Berlin von Stefan Kaegi (Rimini Protokoll)
Foto: Stefan Kaegi
Remote Berlin von Stefan Kaegi (Rimini Protokoll)
Foto: Stefan Kaegi
Remote Berlin von Stefan Kaegi (Rimini Protokoll)
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Remote Berlin von Stefan Kaegi (Rimini Protokoll)
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Remote Berlin von Stefan Kaegi (Rimini Protokoll)
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Remote Berlin von Stefan Kaegi (Rimini Protokoll)
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Logo des Hebbel am Ufer

Stefan Kaegi (Rimini Protokoll)

Remote Berlin

In Online-Games begeben sich Menschen auf eine virtuelle Schnitzeljagd, die sich in der Realität noch nie begegnet sind. In Remote Berlin bricht eine solche Horde mit Funkkopfhörern in die reale Stadt auf.

Geleitet wird sie von einer künstlichen Stimme, wie man sie aus GPS-Navis oder Flughäfen kennt. Mit Hilfe von Kunstkopf-Aufnahmen und Filmmusik entsteht eine Fährte durch die Stadt, eine Tonspur zu Straßen, Parkgaragen und Hinterhöfen. Die Begegnung mit der künstlichen Intelligenz verleitet die Horde zum Selbstversuch. Hören die anderen tatsächlich dasselbe? Wie können wir gemeinsam Entscheidungen treffen? 50 Menschen beobachten sich gegenseitig in immer kleineren Einheiten und werden dann wieder Teil eines Schwarmes, in dem sich doch jeder individuell entscheidet. Die Reise durch die Stadt wird zu einem kollektiven Film. Und während die künstliche Intelligenz menschliches Verhalten aus der Distanz eines Artfremden beobachtet, klingt ihre Stimme doch mit jedem Schritt menschlicher.

Remote Berlin ist eine Fährte durch die Stadt. Eine Tonspur zu Straßen, Parkgaragen, Kirchen und Hinterhöfen. Ein Soundtrack für einen Schwarm von 50 Individuen.

Nach ortsspezifischen Varianten in Lissabon, Hannover, Avignon und Zürich und über 100 ausverkauften Vorstellungen kommt Remote Berlin in einer überarbeiteten Fassung zurück ans HAU.



Startpunkt: HAU1
Endpunkt: Nähe S/U-Bahnstation Zoologischer Garten
Dauer: ca. 2 h

Da Start- und Endpunkt der Veranstaltung nicht identisch sind, ist die Anfahrt mit dem Fahrrad oder PKW nicht zu empfehlen; das Ticket berechtigt jedoch zur Rückfahrt auf der Strecke zwischen U-Bahnhof Zoologischer Garten und U-Bahnhof Möckernbrücke.

Bitte Personalausweis mitbringen.
 
Tipps und Einschränkungen:
Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind empfehlenswert. Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung.

Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei.
Im HAU
April 2013, Mai 2013, Oktober 2013
Deutsch oder Englisch / Reservierung empfohlen
ca. 120 Min.
Konzept & Skript/Regie:
Stefan Kaegi
Sounddesign:
Nikolas Neecke
Co-Regie:
Jörg Karrenbauer
Dramaturgie:
Juliane Männel, Aljoscha Begrich
Produktions- leitung:
Juliane Männel, Lena Mody
Premiere am 24.4.2013
Produktion: Rimini Apparat. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer, Maria Matos Teatro Municipal (Lissabon) und Goethe-Institut Portugal, Festival Theaterformen (Hannover/Braunschweig), Festival d’Avignon, Zürcher Theater Spektakel und Kaserne Basel.
Eine Koproduktion von House on Fire mit Unterstützung des Kulturprogramms der Europäischen Union. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds (Berlin).
Unterstützt durch Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.