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Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Anne Teresa De Keersmaeker, Michaël Pomero & Chyssi Dimitriou / Rosas
Foto: Herman Sorgeloos
Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Anne Teresa De Keersmaeker, Michaël Pomero & Chyssi Dimitriou / Rosas
Foto: Herman Sorgeloos
Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Anne Teresa De Keersmaeker, Michaël Pomero & Chyssi Dimitriou / Rosas
Foto: Herman Sorgeloos
Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Anne Teresa De Keersmaeker, Michaël Pomero & Chyssi Dimitriou / Rosas
Foto: Herman Sorgeloos
Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Anne Teresa De Keersmaeker, Michaël Pomero & Chyssi Dimitriou / Rosas
Foto: Anne Van Aerschot
Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Anne Teresa De Keersmaeker, Michaël Pomero & Chyssi Dimitriou / Rosas
Foto: Anne Van Aerschot
Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Anne Teresa De Keersmaeker, Michaël Pomero & Chyssi Dimitriou / Rosas
Foto: Herman Sorgeloos
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Anne Teresa De Keersmaeker, Michaël Pomero & Chryssi Dimitriou / Rosas

Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke

Für die belgische Choreografin und Tänzerin Anne Teresa De Keersmaeker stellt Rilkes Cornet eine alte Liebe dar. Die Musikalität der Erzählung wird zum Ausgangspunkt ihrer abermaligen Beschäftigung mit der Wechselwirkung von Tanz und Text, Bewegung und Sprache: “Seit Langem spüre ich den Ursprüngen der Bewegung in unserem Körper nach. Noch mehr als das Gehen stellt die Atmung eines der elementarsten, lebensspendenden Muster der Bewegung dar. Die Atmung vermag sich in Klang zu verwandeln, der Klang in Sprache, die Sprache in Gesang. Die Stimme ist unfähig zur Lüge: Sie bringt das Innerste des Menschen zum Vorschein. Mir geht es darum, den Zwischenraum zu erkunden, den Rilkes Text eröffnet, die subtilen Nuancen zwischen Atmen, Sprechen und Singen, dem Männlichen und dem Weiblichen, Lyrik und Prosa.” Wie entsteht Bewegung aus Atem, aus Geräusch, Rede, Gesang? Im Licht der Worte lässt De Keersmaeker die Flötistin Chryssi Dimitriou Musik von Salvatore Sciarrino in ihr Instrument fauchen, spucken und prusten, und sie selbst sorgt mit dem Tänzer Michaël Pomero für den Tanz zwischen den Zeilen – äußerst sinnlich, aber doch präzise, streng und klar.
Termine
Mi 08.03.2017, 19:00 / HAU1
Do 09.03.2017, 19:00 / HAU1
Fr 10.03.2017, 19:00 / HAU1
Sa 11.03.2017, 19:00 / HAU1
So 12.03.2017, 17:00 / HAU1
Deutsch mit englischen Übertiteln
ca. 60-70 Minuten
Kreation und Performance
Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas, Chryssi Dimitriou, Michaël Pomero
Text
Rainer Maria Rilke
Musik
Opera per flauto, Salvatore Sciarrino
Lichtdesign
Luc Schaltin
Kostüme
Anne-Catherine Kunz
Grafikdesign
Casier/Fieuws
Künstlerische Assistenz
Femke Gyselinck
Dramaturgie
Vasco Boenisch
Sprachcoach Deutsche Sprache
Roswitha Dierck
Künstlerische Beratung Bühne
Michel François
Ton
Alban Moraud
Produktion: Rosas
Koproduktion: De Munt / La Monnaie (Brüssel), Ruhrtriennale, Concertgebouw Brügge, Théâtre de Gennevilliers  mit Festival d'Automne (Paris), Sadler’s Wells (London), Les Théâtres de la Ville de Luxembourg