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CTM 2016: Keiji Haino
Foto: Kuba Suchar
CTM 2016: Kazuhisa Ushihashi
Foto: Kuba Suchar
CTM 2016: Rully Shabara
Foto: Tony Yang
CTM 2016: Wukir Suryadi (Senyawa)
Foto: Tony Yang
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Logo des Hebbel am Ufer

Keiji Haino, Kazuhisa Uchihashi, Rully Shabara & Wukir Suryadi (Senyawa)

Im Rahmen von CTM 2016

Ein dynamisches Konzert, das verschiedene Stimmen, Ansätze und Sphären zeitgenössischer Sounds und Aufführungspraktiken aus Südostasien zusammenbringt: Keiji Haino und Kazu Uchihashi teilen die Bühne mit Rully Shabara und Wukir Suryadi der indonesischen Band Senyawa, um einen Multilog zu entfachen, der in unterschiedlichen Konstellationen zwischen solo- und Gruppen-Improvisationen oszilliert.

Alle Künstler eint das Interesse an der transformativen Kraft des Klangs und der Performancepraxis als existenzielle Auslotung von Bewusstsein, Identität und Kultur. Der in Tokio lebende Gitarrist, Multiinstrumentalist, Noise- und Improvisationsmusiker Haino hat während seiner langen Karriere mit einem ein weitgefächertes Spektrum unterschiedlichster Stile und Instrumente experimentiert. Die Gitarre ist auch das Hauptinstrument von Kazu Uchihasihi, der auch in der der Band Altered States spielt sowie das Label Innocent Records und das Festival Beyond Innoence betreibt. Unter dem Namen Senyawa widmen sich Rully Shabara und Wukir Suryadi den verschiedenen Klangfarben javanischer Musik, die sie durch das Prisma zeitgenössischer experimenteller Musik grundlegend neu interpretieren. Dabei überschreiten sie die Grenzen beider Traditionslinien.

Vom 30. Januar bis 7. Februar ist das CTM Festival erneut zu Gast im HAU Hebbel am Ufer. Das Programm des stets thematisch arbeitenden Berliner Musikfestivals entstand diesmal u.a. in Zusammenarbeit mit dem im Libanon geborenen Musiker Rabih Beaini und dem Schweizer Netzwerk Norient. Vor dem Hintergrund einer globalen Konfliktsituation, in dessen Zentrum die zunehmend radikal geführte Auseinandersetzung um Grenzziehungen und -auflösungen steht, schafft das CTM Festival 2016 mit dem Thema „New Geographies“ Räume für Musiken, die essentialistischen Kulturvorstellungen eine Absage erteilen und dazu beitragen, der Vielfalt einer zunehmend polyzentrischen, polychromatischen und hybriden (Musik-) Welt mit größerer Offenheit zu begegnen. Neben Auftragsstücken und Premieren präsentiert das Festival mehr denn je Künstler*innen aus Regionen jenseits der üblichen Hotspots.

Das komplette Festivalprogramm findet sich unter www.ctm-festival.de.
Vergangene Termine
Februar 2016
CTM 2016 wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien, des Musicboard Berlin und des Programm Creative Europe der Europäischen Union. In Zusammenarbeit mit transmediale, Kulturprojekte Berlin, SHAPE und SoCCos und vielen weiteren.