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Stefan Klüter / Kerstin Narr
Foto: Stefan Klüter / Kerstin Narr
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Logo des Hebbel am Ufer
Paul glaubt an das Gute im Menschen. Heike hat Angst vor China. Richard will Frauen verführen können. Konrad wird auf Schrottplätzen glücklich. Jörg käme gerne aus einem reichen Elternhaus. Sarah leidet. John will Pilot sein und schafft es nicht. Wenke fühlt sich schuldig für alles. Werner würde gerne jemandem dienen. Uta weiß nicht, wer sie ist. Said ist ohne Eltern aufgewachsen. Isabelle hört schon lange ihre innere Stimme nicht mehr. Vera braucht nur einmal im Monat Sex. Max verachtet Politiker. Frauke fühlt, dass die Menschen mehr sehen in ihr, als da ist. Tim will vor seinem Tod beichten. Nora kann kein Spanisch. Hans hat Angst vor der eigenen Radikalität. Wir sind, was wir sind. Nur: „So wie es ist, kann es nicht bleiben.“ Ein Abend zwischen Massenheilung, Leistungsdruck, Herzensturbulenzen, verpassten Gelegenheiten und Effektivitätsterror. Eine Bestandsaufnahme gegen das bloß Machbare – hin zu dem Spiegeluniversum, in dem Menschen das gemacht haben, was sie machen wollten und geworden sind, was sie werden wollten. So, wie alles wirklich sein soll. Archäologie und Rekonstruktion eines Stücks europäischer Identität. idem – ein umfassender Abend mit Musik zur Gesamtheit aller Anteile der Identität.

WEBLINK: http://www.artistic-research.de
Im HAU
November 2013, Dezember 2013
ca. 120 min
Regie:
Julian Klein
Raum / Video:
Constanze Fischbeck
Kostüme:
Katja Schmidt
Dramaturgie:
Philipp Ruch
Mit
a rose is
 
(Kristina Lösche-Löwensen, Almut Lustig, Ulf Pankoke, Gregor Schwellenbach, Arndt Schwering-Sohnrey, Kirstin Warnke, Claudia Wiedemer)
Foto:
Stefan Klüter / Kerstin Narr
Live Video:
Beatriz Barragan
Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
Im Rahmen von NORDWIND: Platform and Festival for the Arts from the Nordic and Baltic Countries.