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Foto: Ruud Gielens
Zig Zig von Laila Soliman
Foto: Ruud Gielens
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Zig Zig von Laila Soliman
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Zig Zig von Laila Soliman
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Logo des Hebbel am Ufer

Laila Soliman

Zig Zig

Die neue Arbeit von Laila Soliman beruht auf Gerichtsprotokollen von 1919: Angeklagt waren englische Soldaten, die ein Bauerndorf in Oberägypten überfallen, die Frauen vergewaltigt und die Häuser niedergebrannt hatten. Zwölf Opfer der Vergewaltigungen hatten danach den Mut aufgebracht, vor Gericht als Zeuginnen aufzutreten. In “Zig Zig” erwecken fünf Performerinnen die inspirierenden und mutigen Frauen zum Leben. Mangels ägyptischer Quellen zu den Ereignissen stützt sich Soliman auf Gerichtsakten, die im Archiv des britischen Außenministeriums liegen. Die Regisseurin verbindet die Zeugenaussagen von damals mit aktuellen Diskussionen über “rape culture”. Warum werden sexuelle Übergriffe auf Frauen oft verharmlost, angezweifelt oder instrumentalisiert? Wie viel hat sich mit der Zeit wirklich geändert? Im Spiegel der aktuellen Situation von Frauen nicht nur in Ägypten, zeigt “Zig Zig” eindrücklich, was es heißt, der Willkür von Machthaber*innen ausgeliefert zu sein. Damals wie heute. 
Arabisch und Englisch mit deutschen Übertiteln
Dauer: 1:20
Regie
Laila Soliman
Performance
Mona Hala, Reem Hegab, Sherin Hegazy, Zainab Magdy, Nancy Mounir
Produktionsleitung, Schauspiel-Coaching & Lichtdesign
Ruud Gielens
Kostüm
Lina Aly
Recherche
Katharine Halls
Technische Leitung
Omar Madkour
Englische Übersetzung
Katharine Halls
Arabische Übersetzung
Shadi El- Husseiny
Produktions-management
Ebtihal Shedid
Deutsche Übersetzung
Anne Simmering, Ebtihal Shedid
Produktion: SHISH (Brüssel / Kairo). Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer, FFT (Düsseldorf), BIT Teatergarasjen (Bergen), Kaaitheater (Brüssel), Zürcher Theater Spektakel, Schweizerische Botschaft in Ägypten – Büro für internationale Kooperationen (Kairo), D-CAF (Kairo), House on Fire mit Unterstützung des Kulturprogramms der Europäischen Union.
In Kooperation mit Mahatat for Contemporary Art (Kairo), 15/3 Studios (Kairo), Goethe-Institut (Kairo)