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Bruno Latour reflektiert in seiner spektakulären Lecture-Performance, die er zusammen mit der Regisseurin Frédérique Aït-Touati entwickelt hat, das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt. Platons Höhle ist für den Wissenschaftssoziologen kein potenzieller Rückzugsort, sondern symbolisiert unser Leben innerhalb der fragilen Stratosphäre der Erde. Jenseits der "kritischen Zone" gibt es kein Außen, in dem wir existieren können. Nicht-menschliche Lebewesen und Naturformen sollen als Teil einer anderen Topologie, der Gaïagraphie, angesehen werden.
Aktuelle Termine
Sa 30.09.2017, 19:00 / HAU1
ca. 60 Min
Inszenierung
Frédérique Aït-Touati
Mit
Bruno Latour
Licht
Rémi Godfroy
Bilder
Alexandra Arènes, Axelle Grégoire
Videos
Sonia Lévy
Video und Lichtgestaltung
Patrick Laffont-DeLojo
Ton
Eric Broitmann, mit Unterstützung von l’IRCAM
Produktion: Compagnie AccenT. Koproduktion: Nanterre-Amandiers Centre dramatique national, Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt a. M.). Gefördert durch die Bundeszentrale für Politische Bildung.