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Foto: Michael Laub
Portrait Series Battambang von Michael Laub
Foto: Michael Laub
Foto: Michael Laub
Portrait Series Battambang von Michael Laub
Foto: Michael Laub
Foto: Monika Rittershaus
Galaxy Khmer von The Cambodian Space Project
Foto: Monika Rittershaus
Foto: Monika Rittershaus
Galaxy Khmer von The Cambodian Space Project
Foto: Monika Rittershaus
Foto: Monika Rittershaus
Galaxy Khmer von The Cambodian Space Project
Foto: Monika Rittershaus
Foto: Monika Rittershaus
Galaxy Khmer von The Cambodian Space Project
Foto: Monika Rittershaus
Foto: Monika Rittershaus
Galaxy Khmer von The Cambodian Space Project
Foto: Monika Rittershaus
Foto: Monika Rittershaus
Galaxy Khmer von The Cambodian Space Project
Foto: Monika Rittershaus
Foto: Monika Rittershaus
Galaxy Khmer von The Cambodian Space Project
Foto: Monika Rittershaus
Foto: Galaxy Khmer video still Marc Eberle, Tim-Huys
Galaxy Khmer
Foto: Galaxy Khmer video still Marc Eberle, Tim-Huys
Foto: Galaxy Khmer video still Marc Eberle, Tim-Huys
Galaxy Khmer
Foto: Galaxy Khmer video still Marc Eberle, Tim-Huys
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Logo des Hebbel am Ufer

Michael Laub / The Cambodian Space Project

Portrait Series Battambang /
Galaxy Khmer

im Rahmen von Staging Cambodia

Michael Laub

Portrait Series Battambang (Film)

Khmer mit englischen Untertiteln

Sind wir alle wirklich so individuell, wie wir glauben? In seiner Reihe "Portrait Series", die er an verschiedenen Orten auf der Welt realisiert, beschäftigt sich Michael Laub mit der Frage, was geschieht, wenn er Menschen innerhalb eines immer gleichen Settings inszeniert – unabhängig von den geografischen und kulturellen Unterschieden, in denen sie sich jeweils bewegen. Seit längerer Zeit reist der in Brüssel ansässige Regisseur und Choreograf regelmäßig nach Kambodscha. Im Rahmen seiner Recherchen im Umfeld der Phare Ponleu Selpak – einer NGO, die nach dem Ende des Pol-Pot-Regimes den kulturellen Wiederaufbau in dem südostasiatischen Land unterstützt – ist nun die "Portrait Series Battambang" entstanden. Im Vergleich zur letzten Folge dieser Reihe, die er am Burgtheater in Wien produzierte, könnte das Ergebnis kaum unterschiedlicher sein. Anstatt sie auf einer Bühne in Szene zu setzen, hat Michael Laub seine Darsteller diesmal auf Video festgehalten. Die Aufnahmen fügen sich zu einem traurigen und poetischen, aber auch höchst vitalen Mikrokosmos einer Gesellschaft, die sich von Fesseln und Folgen des Kolonialismus befreit und über die Erinnerung an die Schrecken der Vergangenheit hinaus einen Blick auf die Zukunft gewinnen will. Das Schicksal Kambodschas versinnbildlicht sich in der wechselhaften Geschichte, die der Rock ’n’ Roll hier durchlaufen hat. Während der 60er Jahre entstand in dem Land eine einzigartige und höchst originelle Lesart genuin westlicher Stile wie Garage, Surf, Space oder Psychedelic Rock. Ihre Protagonisten wurden unter der Schreckensherrschaft der Roten Khmer verfolgt und eliminiert. Eine neue Generation von Bands hat diese fast vergessene Tradition aufgearbeitet und führt sie nun künstlerisch wie kommerziell höchst erfolgreich weiter.

The Cambodian Space Project

Galaxy Khmer (Musik / Performance)

Mit Tänzerinnen und Musikern von Phare Ponleu Selpak / Konzept: Michael Laub /
Visuals: Marc Eberle, Tim Huys

Im zweiten Teil des Abends, direkt im Anschluss an die Aufführungen der "Portrait Series Battambang", zeigt Michael Laub ein Konzert der in Phnom Penh ansässigen Band The Cambodian Space Project. Das Ensemble wird verstärkt um Musiker und Tänzer aus Phnom Penh und Battambang. Darüber hinaus kommen eigens für dieses Projekt entwickelte Visuals des Dokumentarfilmers Marc Eberle zum Einsatz. Es entsteht ein seltsam unwirklicher "Rock ’n’ Roll Circus", dessen Formsprache von den psychedelischen Multimedia-Performances der 60er Jahre inspiriert ist. Unter dem Titel "Galaxy Khmer" bringt Michael Laub so seine persönliche Vision einer Konvergenz von "Video, Memory & Rock ’n’ Roll" auf die Bühne.
Vergangene Termine
Januar 2014
Dauer: Portrait Series Battambang 1:30 / Pause 0:30 / Galaxy Khmer 1:10

Portrait Series Battambang (Uraufführung)

Konzept und Regie
Michael Laub
Mit
Chhim Kiry, Srey Chanreaksmey, Porn Leout, Chhuon Khema, Mav Veng, Choun Chan Minear, Pon Channiat, Choun Chan Neary, Pan Nara, Yout Vanny, Nat Soknan, Chea Sopheara, Mohamed Saliou Bangoura, Phat Samnang, Mao Yeethien, Rem Sok Kheang, Houn Sophea, Johnny West, Mao Sophea, Chea Bun Reasmey, Yean Reaksmey, Pun Sochea, Chan Sovanna Srey, Oeur Sokuntevy, Nut Samnang, Maly, Bun Srey Mean, Soun Khoun, Bun Leakena, Nicolas C. Grey, Touch Vuthy, Holi Yuri, Chhuon Chandy, Sam Teang, I Chanpheaktra, Nov Srey Leap, Khen Vanthy & Ly Teyva
Koproduzent
Phare Performing Social Enterprise Co. Ltd.
Kamera/Schnitt
Ebru Karaca
Zweite Kamara
Chen Long, Third World Studios, Phnom Penh Cambodia
Produktions-leitung
Xavier Gobin
Künstlerische Beratung und Produktions-assistenz
Mathieu Ly
Licht
Jochen Massar, Mao Yeethien
Sound mix
Jean-Pierre Urbano, Border Arts Studio, Professional Audio Productions
Übersetzer
Kang Rithisal, Sok Kunthy, Hin Dilen
Sozialarbeiter
Nou Dalin
Untertitel
Chhuon Sarin
Bühne
Mao Yeethien, Rem Sok Kheang
Technikerteam
Mao Sophea, Mao Yeethien, Rem Sok Kheang
Aufnahme-assistenz
Thuon Sovankiri, Van Vichheka, Sam Sopheak, Sam Kosal
Musik
“Black To Gold” von The Cambodian Space Project

The Cambodian Space Project: Galaxy Khmer

Konzept und Regie
Michael Laub
Musik
The Cambodian Space Project
 
Srey Channthy (Gesang), Bun Sophea (Bass), Julien Malcolm Poulson (Gitarre), Yus Sak (Schlagzeug)
Musiker
Ly Vanthan (Tro/Percussion), Peou Pitey (Khim), Touch Srey (Roneat) von
 
Phare Performing Social Enterprise Co. Ltd.
Tänzerinnen
Ly Teyva, Khen Vanthurn, Khen Vanthy
Visuals
Marc Eberle
 
Tim Huys
Regie-assistenz
Declan Rooney
Produktion Kambodscha
Jean-Christophe Sidoit
Produktion
Jana Bäskau, Sven Neumann
Tour Manager
Xavier Gobin, Coralie Morillion
Dank an
Mathieu Damperon, Astrid Endruweit
Uraufführung am 16.1.2014
Staging Cambodia Konzept: Michael Laub / Remote Control Productions, Annemie Vanackere.
Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer, Phare Ponleu Selpak Association, BIT Teatergarasjen, Bergen und House on Fire mit Unterstützung des Kulturprogramms der Europäischen Union.
Gefördert aus Mitteln des norwegischen Außenministerium und des norwegischen Verbands der Darstellenden Künste.