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Foto: Dorothea Tuch
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Mariano Pensotti

Arde brillante en los bosques de la noche / Loderndes Leuchten in den Wäldern der Nacht

Im Rahmen des Festivals "Utopische Realitäten – 100 Jahre Gegenwart mit Alexandra Kollontai"

Drei Frauen sind die Protagonistinnen von Mariano Pensottis neuer Inszenierung “Loderndes Leuchten in den Wäldern der Nacht”. Eine Professorin unterrichtet an der Universität Seminare zur Russischen Revolution und ist mit der Tatsache konfrontiert, dass in ihrem Leben revolutionäre Gedanken schon lange keine Rolle mehr spielen. Eine Revolutionärin, die viele Jahre Teil des Guerillakampfes in Südamerika war, kehrt in ihre europäische Geburtsstadt zurück, deren Alltag ihr fremd geworden ist. Eine Journalistin einer politischen Fernsehsendung feiert ihre Beförderung und reist in den Norden Argentiniens, wo Nachfahren von russischen Emigrant*innen, die nach der Revolution 1917 flüchteten, als Sexarbeiter*innen für Frauen aus der Mittelschicht arbeiten. Mittels einer filmischen Erzählweise werden diese unterschiedlichen Geschichten miteinander verbunden: Ereignisse aus einer Episode führen zu Veränderungen im Leben der Figur in der darauffolgenden. Wie können politische Ideale im Alltag umgesetzt werden? Welche Ideen der Russischen Revolution sind noch aktuell? Welche Auswirkungen hatte sie auf das heutige Argentinien?
Spanisch mit deutschen und englischen Übertiteln
90-120 Min.
Text und Regie
Mariano Pensotti
Mit
Patricio Aramburu, Esteban Bigliardi, Inés Efrón, Susana Pampin, Laura López Moyano
Bühne und Kostüme
Mariana Tirantte
Musik
Diego Vainer
Licht
Alejandro Le Roux
Regieassistenz
Juan Schnitman
Bühnenbild Assistenz
Gonzalo Cordoba Estevez
Assistenz Bühne
Malena Juanatey, Tatiana Mladineo
Produktion
Florencia Wasser - Grupo Marea
Premiere 12.01.2017
Eine Auftragsarbeit und Koproduktion des HAU Hebbel am Ufer.
Produktion: Grupo Marea (Buenos Aires).
Koproduktion: Kunstenfestivaldesarts (Brüssel), Maria Matos Teatro Municipal (Lissabon) / House on Fire mit Unterstützung des Kulturprogramms der Europäischen Union.

Uraufführung im Rahmen von "Utopische Realitäten", eine Koproduktion von HAU Hebbel am Ufer und Haus der Kulturen der Welt im Rahmen von "100 Jahre Gegenwart", kuratiert von HAU Hebbel am Ufer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.