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Adolf Hitler: Mein Kampf, Band 1&2 von Rimini Protokoll (Haug/Wetzel)
Foto: Happy Little Accidents
Adolf Hitler: Mein Kampf, Band 1&2 von Rimini Protokoll (Haug/Wetzel)
Foto: Candy Welz
Adolf Hitler: Mein Kampf, Band 1&2 von Rimini Protokoll (Haug/Wetzel)
Foto: Candy Welz
Adolf Hitler: Mein Kampf, Band 1&2 von Rimini Protokoll (Haug/Wetzel)
Foto: Candy Welz
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Logo des Hebbel am Ufer

Rimini Protokoll (Haug/Wetzel)

Adolf Hitler: Mein Kampf, Band 1 & 2

1925/26 erstmals veröffentlicht und bis zum Ende des NS-Regimes in einer Millionenauflage vertrieben, haftet Adolf Hitlers Hetzschrift “Mein Kampf” seit Jahrzehnten die Aura des ‘verbotenen Buches’ an. Mit dem 31. Dezember 2015 laufen die vom Freistaat Bayern verwalteten Urheberrechte aus – und damit das Instrument, mit dem Neudrucke bislang unterbunden wurden. Die Debatte, ob und in welcher Form das Buch neu veröffentlicht werden darf, hat längst begonnen – obwohl es antiquarisch erhältlich, umsonst und als E-Book im Internet verfügbar ist, und noch kein Staatsanwalt jemals ermittelt hat. Was wird durch das symbolische Verbot verhindert? Was steht überhaupt darin? Geht in Zeiten verstärkter rechter und neofaschistischer Tendenzen in Deutschland und Europa von dem Buch eine politische Gefahr aus?

Helgard Haug und Daniel Wetzel sind diesen Fragen nachgegangen – in universitären Giftschränken, auf heimischen Dachböden oder ausländischen Flohmärkten haben sie die Spur eines Buches aufgenommen, das seine geschichtspolitische Brisanz bis heute nicht verloren hat. 
Trailer via vimeo
Deutsch mit englischen Übertiteln
135 min
Mit
Sibylla Flügge, Anna Gilsbach, Matthias Hageböck, Alon Kraus, Christian Spremberg, Volkan Türeli
Konzept, Regie & Text
Helgard Haug, Daniel Wetzel
 
Rimini Protokoll
Dramaturgie & Recherche
Sebastian Brünger
Bühne & Video
Marc Jungreithmeier
Interaction Design
Grit Schuster
Musik
Volkan T
Regie-Assistenz
Meret Kinderlen
Technische Koordination & Licht
Andreas Mihan
Sound Design / Ton-Technik
Peter Breitenbach
Hospitanz
Linn Günther
Company Management
Heidrun Schlegel
Produktion: HAU Hebbel am Ufer, Kunstfest Weimar, Deutsches Nationaltheater Weimar und Rimini Apparat in Koproduktion mit Münchner Kammerspiele, Nationaltheater Mannheim, steirischer herbst festival Graz, Gessnerallee Zürich, in Zusammenarbeit mit dem Schauspielhaus Graz und mit freundlicher Unterstützung durch das Düsseldorfer Schauspielhaus. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und den Regierenden Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung „Contra Rechtsextremismus: Eine Stiftung des Deutschen Anwaltvereins.