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The Future Clinic for Critical Care

Symposium "Take Care"

Im Rahmen von “NO LIMITS – Internationales Theaterfestival Berlin"

Die Zukunft beginnt heute: Willkommen zu “Take Care” von The Future Clinic for Critical Care! Das dreitägige Symposium bietet Vorträge, Performances, Gespräche, aber auch kontroverse Formate und Perspektiven zum Thema Fürsorge. Fürsorge bezeichnet hier weniger eine medizinische Aufgabe als eine soziale, kreative und politische Strategie. Gemeinsam mit Theoretiker*innen, Aktivist*innen und Künstler*innen mit und ohne Behinderung aus den Bereichen Performance, Kunst, politischer Aktivismus, soziale Arbeit, Wissenschaft, Gesundheitswesen und Sexarbeit will das von Performer und Choreograf Jeremy Wade zusammen mit James Leadbitter kuratierte Symposium im Rahmen von NO LIMITS 2017 nach neuen Strategien und Koalitionen suchen. Inwiefern kann die Erfahrung der gegenseitigen Fürsorge als Modell für emanzipatorische Beziehungen dienen? Als Modell für politisches Handeln und als Grundlage für Widerstandsbewegungen der Zukunft? Schon 1988 erklärte Audre Lorde: "Selbst-Fürsorge ist eine Form der politischen Kriegsführung". Was, wenn die Fürsorge neue und radikale Formen der wechselseitigen Abhängigkeit hervorbrächte? Was, wenn diese neuen Ansätze die Isolation und den Wettbewerb des Kapitalismus durchbrechen könnten? www.no-limits-festival.de
Vergangene Termine
November 2017
Englisch und Deutsch mit deutscher und englischer Simultanübersetzung und deutscher Audiodeskription. Simultanübersetzung in deutscher Gebärdensprache nach Anmeldung unter service@hebbel-am-ufer.de bis 3.11.
Kuratoren
Jeremy Wade
 
James Leadbitter
Mit
Liz Crow, Eva Eggerman, Loree Erikson, Simon Geils, Lena Grünberg, Johanna Hedva, Hannah Hull, Eliah Lüthi, Rebecca Maskos, Robert McRuer, Neve B, the vacuum cleaner, Matthias Vernaldi, Rebecca Yeo, Michael Zander, Johanna Zinecker u.a.

Programm

Freitag 10. November – HAU2

16:00 – 17:00     Einlass und Kopfhörer für Übersetzung    
17:00 – 17:15     Einführung von Jeremy Wade    
17:15 – 17:45     Eine Verteidigung von Crip-Kunst und Aktivismus
                          Vortrag von Eva Egermann    
17:45 – 19:00     Kunst-Aktivismus und Die Politik der Austerität – Teil 1
                          Vortrag von Liz Crow und Robert McRuer    
20:00                 Tender Provocations of Hope and Fear    

Samstag 11. November – HAU2

10:00 – 10:30     Einführung durch James Leadbitter und Jeremy Wade    
10:30 – 11:45     Kunst-Aktivismus und Die Politik der Austerität – Teil 2
                          Michael Zander und Rebecca Yeo    
11:45 – 12:15     Kaffeepause    
12:15 – 12:45     Podiumsgespräch mit Eva Egermann, Liz Crow, Michael Zander, Rebecca Yeo
                          Moderation: Robert McRuer    
12:45 – 13:15     Q&A    
13:15 – 14:45     Mittagspause    
14:45 – 15:15     Madlove – A Designer Asylum
                          the vacuum cleaner und Hannah Hull    
15:15 – 16:00     “(Re_) learning Mad Self Love“ Eliah Lüthi    
16:00 – 16:30     Working with Madness
                          the vacuum cleaner und Hannah Hull    
16:30 – 17:00     Kaffeepause / Disko-Moment    
17:00 – 18:00     “Behindert und verrückt feiern“
                          Disability & Mad Pride Parade + InklusionNetzwerkNeukölln
                          Moderation: Johanna Zinecker    
18:00 – 18:30     Q&A mit allen Beteiligten von Madlove
                          Moderation: Hannah Hull    
20:00                  Tender Provocations of Hope and Fear    

Sonntag 12. November – HAU2

11:00 – 12:15     Coalitions of Care – Part 1
                          Loree Erikson und Matthias Vernaldi    
12:15 – 12:45     Podiumsgespräch + Q&A    
12:45 – 14:15     Mittagspause    
14:15 – 15:30     Coalitions of Care – Part 2
                          Johanna Hedva und Neve Be    
15:30 – 16:30     Podiumsgespräch + Q&A mit allen vier Redner_innen    
16:30 – 16:45     Kaffeepause / Disko-Moment    
16:45 – 17:30     Abschließendes Bewertungsgremium mit Mondkalb
                          alias Rebecca Maskos, Matthias Vernaldi und Michael Zander