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Foto: Dorothea Tuch
Minor Planets von Vlatka Horvat
Foto: Dorothea Tuch
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Minor Planets von Vlatka Horvat
Foto: Dorothea Tuch
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Minor Planets von Vlatka Horvat
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Logo des Hebbel am Ufer
“Minor Planets” ist eine Performance für fünf Darsteller*innen, die versuchen sich selbst und ihre Beziehungen untereinander zu verstehen, während sie durch eine Landschaft aus Abfall, Holzbrettern und Stoffresten streifen. Sich auf diesem ungeeigneten Untergrund bewegend, gefangen in einem sich auflösenden Regelwerk und boshaften Spielen, suchen die Per­for­mer*innen nach einem Ort für sich selbst und erschaffen die Welt, in der sie sich befinden, immer wieder neu. Als marginalisierte Figuren, die eine Existenz am Rand führen, machen sie das Beste aus den erbärmlichen Ressourcen, die ihnen auf ihrem Weg zur Verfügung stehen und werden mal von den Objekten, die sie bei sich tragen, gestützt, mal von ihnen behindert. Ausgehend von Recherchen zur Russischen Revolution bezieht sich Vlatka Horvat in ihrer ersten großen Bühnenproduktion auf ihre eigene Erfahrung des Zerfalls Jugoslawiens in den 1990er Jahren, auf den Chaos und Opportunismus folgten. Die Performance widmet sich den Verhaltensweisen, die Menschen entwickeln, wenn bisherige Strukturen zusammenbrechen und darüber hinaus der allgemeinen Unsicherheit, die die gegenwärtige politische Lage kennzeichnet.

Weitere Informationen zu Vlatka Horvat finden Sie auf ihrer Website: www.vlatkahorvat.com
60-90 Min.
Konzept und Regie
Vlatka Horvat
Entwicklung
Vlatka Horvat und Performer*innen
Performance
Neil Callaghan, Wendy Houstoun, Paul Hughes, Bruno Roubicek, Rohanne Udall
Projektassistenz
Hester Chillingworth
Dramaturgie-beratung
Noemié Solomon, Tim Etchells
Bühnenbild
Vlatka Horvat
Lichtdesign und technische Leitung
Alex Fernandes
Produktions-management
Forced Entertainment
Premiere 20.01.2017
Eine Auftragsarbeit und Koproduktion des HAU Hebbel am Ufer.
Ein Projekt von Vlatka Horvat.
Recherche unterstützt durch PACT Zollverein Essen

Uraufführung im Rahmen von "Utopische Realitäten", eine Koproduktion von HAU Hebbel am Ufer und Haus der Kulturen der Welt im Rahmen von "100 Jahre Gegenwart", kuratiert von HAU Hebbel am Ufer. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.