18. November 2010 – 12:06
Honig ernten in der Stadt? Wie das geht, erklärten am Mittwoch Erika Mayr und Heinz Risse, die als Stadtimker arbeiten. Einige ihrer Bienenstöcke stehen auf dem Dach. Erster Schritt für den Stadtimker: Ein Bienenvolk fangen. Heinz Risse zeigte Bilder von seinem Schwarmfang: Über einem Baum summten die Bienen, dann setzten sie sich in eine Astgabel. Risse sägte den Ast so ab, dass er auf eine weiße Plane fiel, die er auf dem Boden ausgebreitet hatte. Am Rand hatte er den Bienenstock aufgestellt. Da Bienen vom Hellen ins Dunkle fliegen, musste der Imker nur noch warten, bis das ganze Volk in seine neue Behausung eingeflogen war. Risses und Mayrs Imkerei kann man im Sommer auch in den Prinzessinnengärten besuchen.
Fotos (c) Matthias Walendy, Heinz Risse
18. November 2010 – 10:35
stadtsafari ist das Kinder- und Jugendprojekt der Prinzessinnengärten. Während des Zellenfestivals steht der mobile stadtsafari-Container, den Jugendliche und Kinder selbst gebaut haben, vor dem HAU1. stadtsafari bietet euch Workshops, Jams, Filme und mehr. Die Infos zu den Veranstaltungen findet ihr im Programm und den Stadtsafari-Song hört ihr hier:
stadtsafari-song from prinzessinnen garten on Vimeo.
16. November 2010 – 22:03
Gartenindianer from Anja Krieger on Vimeo.
Töne und Bilder aus dem Garten und stadtsafari-Container, Sonntag, 14. November: Jugendclub des HAU mit Beatboxing und Kindertheater, das Helmi, Pesto-Ernte und Gartendinner der Prinzessinnengärten.
16. November 2010 – 09:45
Zellen theaterTRANSFORMATION from HAU Berlin on Vimeo.
Zeitraffer vom Umbau: Die Pflanzen ziehen ins Theater. Video: Jan Wagner
12. November 2010 – 17:06
“WILDES GÄRTNERN, GEORDNETES FORSCHEN, URBANES NUTZEN”
DISKUSSION MIT LOTHAR WILLMITZER (BIOLOGE, MPI POTSDAM), RICHARD REYNOLDS (GUERILLA GARDENER), MARCO CLAUSEN & ROBERT SHAW (PRINZESSINNENGÄRTEN).
MODERATION TOBIAS MÜLLER.
Was kann der Stadtbauernhof von der molekularen Forschung lernen? Was die molekulare Forschung vom Guerilla Gardening? Drei Perspektiven auf die Arbeit mit Pflanzen, drei Ansätze, viele Möglichkeiten zur gemeinsamen Diskussion. Ein Abend im Zeichen der Pflanze. >>Mehr
Heute, 19.00 UHR, im HAU 1 – TICKETS BUCHEN

12. November 2010 – 10:30
14.11.2010 / 19:00 UHR / HAU 1

Am Sonntag zaubern Tina und Till von den Prinzessinnengärten ihr Gartenmenu, diesmal an einem außergewöhnlichen Ort: zwischen den Beeten mitten im Theatersaal.
DINNER IM THEATERGARTEN
*Salat von mariniertem Rosenkohl mit Meerrettich und Räucherlachs (und eine vegetarische Variante)
*mit Kürbis gefüllte Wirsingrouladen, dazu Kartoffel-Sellerie-Stampf und rote Beete-Sauce
*Zwetschgenkompott mit Marzipansahne
Das Menu kostet 13,50 € – Bitte vorbestellen! Anmeldung garten@hebbel-am-ufer.de
12. November 2010 – 09:51
Eröffnung und Einzug der Prinzessinnengärten from Anja Krieger on Vimeo.
Erster Abend des Gartens im Theater. Die Pflanzen der Prinzessinnengärten leuchten unter den Scheinwerfern. 18 Lasterladungen hat es gebraucht, bis alle im HAU1 eingezogen sind. Die ersten Gäste wandern entlang der Beete voller Kohlköpfe, Blumen und Kräuter. Das Hallenprojekt klappt seine Laptops im Garten zum gemeinsamen Arbeiten auf, draußen vor der Tür wartet der bunte stadtsafari-Container auf Kinder- und Jugendliche. Kulturwissenschaftlerin Christina von Braun erklärt: Die Ursprungszelle ist das Geld. Am Abend performen wundervoll und eigenwillig die Masha Qrella Band, Angie Reed, Kristof Schreuf und Terre Thaemlitz.
Foto-Slide: Anja Krieger für Hebbel am Ufer, CC-by-nc (Lizenz geändert am 22.11.2010).
11. November 2010 – 14:40
Von Robert Shaw und Marco Clausen / Prinzessinnengärten

„Theater zu Parkhäusern“ hatte Thomas Meinecke in den späten 1970er Jahren in „Mode und Verzweiflung“ einmal gefordert. Nun, da die Zeit des motorisierten Individualverkehrs langsam aber sicher zu Ende geht, wird es an Parkplätzen schon bald keinen Mangel mehr geben. Nüchtern stellen wir fest: Das Auto geht, das Theater bleibt. Es bleibt, insofern es sich als Ort immer wieder neu zu erfinden vermag. Das ist es vielleicht, was wir am Hebbel am Ufer in den letzten Jahren zu schätzen gelernt haben: ein Theater, das kein Theater sein möchte, das auszieht, die Stadt zu finden, in die Schulen der Nachbarschaft, in die Neuköllner Wohnungen. Ein Theater in der Identitätskrise könnte man meinen. Das verbindet es mit den Prinzessinnengärten, auch so ein Ort, der den Erwartungen, die man an einen Garten stellt, nicht unbedingt gerecht wird. Weiter »