Spielplan

Christiane Rösinger

Biografie

Die Musikerin und Autorin Christiane Rösinger kam 1985 nach Berlin und gründete hier die Bands Lassie Singers und Britta. Die Themen ihrer Bücher und Lieder sind Paar- und Kapitalismuskritik, prekäres Leben vs. Boheme-Entwürfe sowie praktischer Feminismus. Die Stadt Berlin ist bei ihr Romanschauplatz und Kolumnenstoff und hat Lied- und Theatertexte inspiriert. Neben dem Musikmachen und jahrelanger journalistischer Tätigkeit war es Rösinger immer auch wichtig, vor Ort Strukturen für musikalische Nachwuchsförderung zu schaffen und dem männerdominierten Musikbetrieb etwas entgegenzusetzen. So organisierte sie in den 90ern die legendäre Veranstaltungsreihe “Flittchenbar” in der Maria am Ostbahnhof und ließ diese nach langer Pause im Südblock am Kottbusser Tor wieder auferstehen. Durch die künstlerische und persönliche Verankerung in der Stadt drängte sich die Krise des Wohnens für sie geradezu auf und fand auf dem 2017 erschienenen Album “Lieder ohne Leiden” mit dem Song “Eigentumswohnung” über Wohnen und Klassenverhältnisse einen Ausdruck.

Die Bühnenproduktion “Stadt unter Einfluss – das Musical zur Wohnungsfrage”, die das HAU Hebbel am Ufer 2019 im Rahmen des Festivals “Berlin bleibt! Stadt, Kunst, Zukunft” herausbrachte, war Rösingers erste eigene Regiearbeit. Sie wurde als “Volkstheater im besten Sinne” vom Publikum und den Medien gefeiert. An diese erfolgreiche Zusammenarbeit anknüpfend, entwickelt Christiane Rösinger 2021 die zweite musikalische Bühnenproduktion am HAU Hebbel am Ufer: “Planet Egalia – Ein feministisches Singspiel”.

www.christiane-roesinger.de