Spielplan

Christiane Rösinger / HAU

Planet Egalia – Ein feministisches Singspiel

MusikTheater

105 Min.

Fünf Personen stehen auf der Bühne, die Person in der Mitte hält eine Art langen Stab in Richtung Kamera. Im Hintergrund stehen zwei altgriechisch anmutende große Figuren aus Papier.
Vier Personen auf der Bühne, darunter Christiane Rösinger: drei sitzen auf Barhockern, eine stehende Person hat einen Teekessel in der Hand.
Fünf Personen auf der Bühne, drei im Vordergrund, zwei in zweiter Reihe. Die Person in der Mitte läuft in Richtung Kamera mit einem langen, glitzernden Kleid. Auf der Bühne liegen viele Konfettis.
Mehrere Personen stehen auf einer Bühne, die Aufmerksamkeit richten sie auf eine Person die etwas im Vordergrund steht, diese hält eine Hose in der Hand aus der eine Socke ragt, die an einen erigierten Penis erinnert. Zwei Personen ganz rechts im Bild halten eine silberne eins und eine sechs als Luftballon.
Drei Personen sitzen im Vordergrund am Rand der Bühne und unterhalten sich. Im Hintergrund sitzen zwei Personen am Boden, dahinter sind die altgriechisch anmutenden Papier-Figuren sichtbar.
Mehrere Personen sind in Bewegung auf der Bühne in buntem Licht und die Luft ist voller Konfettis.

Zurzeit stehen eher Dystopien als Utopien hoch im Kurs. Ganz anders in den 70ern, als zur Blütezeit der feministischen Utopie Autor:innen neue Gesellschaftsmodelle auf fernen Planeten und in möglichen terrestrischen Zukünften erschufen. In Norwegen drehte Gerd Brantenberg in ihrem Roman “Die Töchter Egalias” die Geschlechterverhältnisse einfach um, in den USA schaffte das Dreigestirn der feministischen Science-Fiction Ursula K. Le Guin, Joanna Russ und Marge Piercy in seinen Werken nicht nur Geschlechterunterschiede, sondern auch Klassengesellschaft und Privateigentum ab.

“Planet Egalia” verbindet diese Utopien zu einem Singspiel zwischen feministischem Schwank und Gender-Lehrstück und schickt die Romanfiguren auf eine Gruppenreise in ein anderes Wahrscheinlichkeitskontinuum: die Erde im Jahr 2021. Nach “Stadt unter Einfluss” im September 2019 kann nun endlich die zweite HAU-Produktion mit Christiane Rösinger gezeigt werden, deren Premiere pandemiebedingt verschoben werden musste.
 

Team

Künstlerische Leitung, Text und Komposition: Christiane Rösinger / Regie: Meike Schmitz / Musikalische Leitung: Laura Landergott, Elise Mory / Band: Laura Landergott, Julie Miess, Elise Mory, Albertine Sarges / Komposition „Left Hand of Darkness“: Laura Landergott / Komposition „Ode an das Anderssein“: Andreas Schwarz / Performer:innen: Jona James Aulepp, Sila Davulcu, Malte Göbel, Kaey Kiel, Doreen Kutzke, Laura Landergott, Julie Miess, Elise Mory, Rúben Nsue, Minh Duc Pham, Sophia Sylvester Röpcke, Christiane Rösinger, Albertine Sarges, Andreas Schwarz / Bühne: Marlene Lockemann, Sina Manthey / Kostüm: Sophia Sylvester Röpcke / Choreografie: Rúben Nsue / Video und Live-Kamera: Kathrin Krottenthaler / Lichtdesign: Hans Leser / Künstlerische Beratung: Aenne Quiñones / Produktionsleitung HAU: Jana Penz / Produktionsleitung, Inspizientin: Chiara Galesi / Technische Leitung: Ingo Ruggenthaler / Regiemitarbeit: Finn Noga / Mitarbeit Bühne: Julius Florin / Kostümmitarbeit: Kallia Kefala, Carlton Morgan, Marcus Barros Cardoso / Maske: Mare Elsa Jaeschke, Roksana Geiss / Kostümbetreuung: Aleix Ilusa, Gabi Barthels / Requisite: Amina Nouns / Übersetzung: Lyz Pfister / Einrichtung und Operating Übertitel: Eugen Ivan Bergmann (Panthea) / Audiodeskription: Pingpong Translation & Subtitling und Martina Reuter / Bühnenmeister:innen: Ruprecht Lademann, Andrea Schöneich, Martin Schwemin / Bühnentechnik: Celina Bodlée, Fabian Boldt, Jörg Fischer, Jan Hoffmann, Kristof Meers, Dominik Stillfried / Beleuchtungsmeister:innen: Boris Meier, Marc Zeuske / Lichttechnik: Arno Truschinski, Max Rux, Sebastian Zamponi, Claes Schwennen / Video: Marius Bratoveanu, Fine Freiberg / Tontechnik: Matthias Kirschke, Torsten Schwarzbach, Mohammed Naseri / Auszubildende: Anna Cackett

Termine

  • Vergangen
    Premiere
    Mo 22.11.2021, 19:00 / HAU1
    Di 23.11.2021, 19:00 / HAU1
    Mi 24.11.2021, 19:00 / HAU1
    Do 25.11.2021, 19:00 / HAU1
    Wiederaufnahme
    Do 5.5.2022, 20:30 / HAU1
    Wiederaufnahme
    Fr 6.5.2022, 20:00 / HAU1
    Wiederaufnahme
    Sa 7.5.2022, 20:00 / HAU1
    Wiederaufnahme
    So 8.5.2022, 20:00 / HAU1
Hinweis:

7.5., 19:00: Haptic Access Tour & deutsche Live-Audiodeskription / Anmeldung bis 6.5. unter tickets@hebbel-am-ufer.de erwünscht

Credits

Produktion: Christiane Rösinger / HAU Hebbel am Ufer. Gefördert durch: Hauptstadtkulturfonds.
Teile des Stückes basieren auf “Egalias døtre” von © Gerd Brantenberg. Erstveröffentlichung: Pax Forlag, 1977. Mit freundlicher Genehmigung der Oslo Literary Agency.

Spielorte

HAU1
Stresemannstraße 29, 10963 Berlin

Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus vorhanden. Zugang zum Parkett über separaten Eingang mit Lift möglich. Barrierefreie Sanitäranlagen vorhanden. Rollstuhlfahrer*innen bitten wir, ihren Besuch bis spätestens einen Tag vor der Vorstellung anzumelden. Wir danken für Ihr Verständnis. Bitte wenden Sie sich bitte an unser Ticketing- & Service-Team unter +49 (0)30 259004-27 oder per Email an tickets@hebbel-am-ufer.de.

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