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Foto: Philippe Quesne
Crash Park von Philippe Quesne
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Crash Park von Philippe Quesne
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Foto: f.x_rouyer
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Logo des Hebbel am Ufer

Philippe Quesne

Crash Park – Das Leben einer Insel

Nach “Die Nacht der Maulwürfe” (2017) ist Philippe Quesnes neue Arbeit und HAU-Koproduktion kurz nach der Premiere in Frankreich zum ersten Mal in Deutschland zu sehen. In “Crash Park” entwirft der Regisseur, bildende Künstler und Bühnenbildner das Bild einer Insel, die nur von ein paar Palmen und einigen wenigen Tierarten bevölkert wird. Erst durch die Ankunft von Überlebenden eines Flugzeugabsturzes gerät die friedliche Ausgangssituation durcheinander. Die Fabel über die Irrungen und Wirrungen der menschlichen Natur wirft einen neuen Blick auf die Mythen und Symbole rund um die Insel. Schon der Titel “Crash Park” klingt eher dystopisch. Aber wie wäre es, wenn man den Crash einmal nicht als unausweichlichen und schicksalshaften Schlusspunkt der von der Menschheit eingeschlagenen Richtung ansieht, sondern als einen Anfang? Was kommt nach der unfreiwilligen Katastrophe, dem Ende der akzeptierten, autorisierten und organisierten Sprache? Quesne begibt sich in seinem unverkennbaren Stil auf eine Reise zwischen einem archaischen Theater, das ganz dem Anfang gewidmet ist – dem Anfang der Welt, dem Anfang der Sprache (wo es nicht immer um Worte geht), dem Anfang von Bildern – der wiederbelebten Erfahrung einer Gegenwart, die stets auf das Jetzt folgt.
Aktuelle Termine
Mi 19.12.2018, 19:00 / HAU2
Do 20.12.2018, 19:00 / HAU2
Fr 21.12.2018, 19:00 / HAU2
105 min
Konzept, Regie und Bühnenbild
Philippe Quesne
Mit
Isabelle Angotti, Jean-Charles Dumay, Léo Gobin, Yuika Hokama, Sébastien Jacobs, Thérèse Songue, Thomas Suire, Gaëtan Vourc'h
Assistenz
François-Xavier Rouyer
Dramaturgische Mitarbeit
Camille Louis
Technische Leitung
Marc Chevillon
Bühne
Joachim Fosset
Ton
Samuel Gutman
Licht
Thomas Laigle, Mickael Nodin
Kostüme
Corine Petitpierre
Garderobiere
Pauline Jakobiak
Bühnenbau, Ausstattung und Requisiten
Ateliers Nanterre-Amandiers (Élodie Dauguet, Marie Maresca, Ivan Assaël, Jérôme Chrétien)
Film
César Vayssié
Tonaufnahmen
Pierre Desprats
Produktion
Nanterre-Amandiers
Musikalische Auszüge
Debussy, Pan Sonic, Riz Ortolani, Jeanne Moreau, Jacob Shea & David Flemming, Puppetmastaz, …
Originalmusik
Pierre Desprats
Deutsche Premiere 19.12.2018
Produktion: Nanterre-Amandiers mit Unterstützung der Fondation d’entreprise Hermès im Rahmen des Programms “New Settings”. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer, Théâtre National de Bretagne (Rennes), Münchner Kammerspiele, Onassis Cultural Center (Athen). Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.