/
/
/
Logo des Hebbel am Ufer

Soul R System

Visual Conversations on Afrofuturism 2.0

Im Rahmen von "THE COMET – 150 years W.E.B. Du Bois"

1900 präsentierte W.E.B. Du Bois auf der Weltausstellung in Paris eine facettenreiche Ausstellung, die u. a. anonyme Porträts von Afroamerikaner*innen umfasste, die die (pseudo-) wissenschaftlichen Beweise und populären rassistischen Stereotypen seiner Zeit in Frage stellten. Darüber hinaus umfasste die Ausstellung Bücher und Patente von Afroamerikaner*innen und zahlreiche Diagramme, Grafiken und Zeichnungen, die die demographische und wirtschaftliche Situation der Schwarzen um die Jahrhundertwende skizzierten. In der Ausstellung „American Negro Exhibit” zeigte Du Bois, wie viele Afroamerikaner*innen in den 35 Jahren seit dem Ende des Bürgerkriegs in den USA und der Versklavung erreicht hatten. Seine Arbeit wurde sehr gelobt und im Frühjahr 1900 mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

In der begleitenden Ausstellung zum Programm im HAU1 werden Bilder gezeigt, die auf den frühen gesellschaftlichen Fortschritt der Schwarzen US-Amerikaner*innen verweisen.Darüber hinaus wird erstmals im deutschen Kontext im fortwährenden globalen Kampf für Freiheit und politischen Widerstand ein zeitgenössischer visueller Dialog zu Afrofuturism 2.0 mit Beiträgen von Schwarzen deutschen, Schwarzen kanadischen, Schwarzen US-amerikanischen und Schwarzen britischen Künstler*innen geführt.

Diese Ausstellung präsentiert Beiträge von: Manzel Bowman, Tim Fielder, Krista Franklin, Tori Hunter, Odera Igbokwe, John Jennings, Jessi Jumanji, Philipp Khabo Koepsell, Stephen Lawson, Isaiah Lopaz, Maseho, Sheeba Maya, Nando Nkrumah, Jason Reeves, Maya Smith, Stacey Robinson, C. Flux Singleton und Quentin VerCetty.
 
Kuratiert von Natasha A. Kelly.

Vergangene Termine
November 2018
Ein Projekt von Natasha A. Kelly in Zusammenarbeit mit HAU Hebbel am Ufer. Gefördert durch: Bundeszentrale für politische Bildung, the Hutchins Center for African & African American Research at Harvard University.