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Foto: Dragana Bulut, Joseph Wegmann
Dragana Bulut: Happyology – Tears of Joy
Foto: Dragana Bulut, Joseph Wegmann
Foto: Dorothea Tuch
Dragana Bulut: Happyology – Tears of Joy
Foto: Dorothea Tuch
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Logo des Hebbel am Ufer

Dragana Bulut

Happyology

Tears of Joy

Selbstoptimierung ist in aller Munde. Inwieweit beeinflusst also die verbreitete Forderung, permanent glücklich zu sein, unser Verhalten und unser Selbstverständnis? Dragana Bulut untersucht in ihrer ersten HAU-Koproduktion gemeinsam mit ihrem Team die Versprechen und Paradoxien der positiven Psychologie. Eine wesentliche Rolle bei der Verbesserung des körperlichen wie seelischen Wohlbefindens spielt die Lebensberatung. In einer spielerischen Aneignung und Dekonstruktion verschiedener Coaching-Methoden stellt die Choreografin die individuellen Sehnsüchte der Kommerzialisierung und Instrumentalisierung des Glücks gegenüber und zeichnet ein verstörendes Bild von Individuen, die von sengender Traurigkeit verzehrt werden. Dragana Bulut führt mit dieser Arbeit ihre Inszenierung sozialer Choreografien fort, in denen sie der Frage nachgeht, auf welche Weise unsere Gefühle, Wünsche und Ängste kommodifiziert werden.  

Im Anschluss an die Vorstellung am 11. Oktober findet ein Artist Talk mit Dragana Bulut und der Theaterwissenschaftlerin und Dramaturgin Ana Vujanović statt.
Vergangene Termine
Oktober 2018
Englisch
70min
Konzept, künstlerische Leitung und Choreografie
Dragana Bulut
Von und mit
Andrew Hardwidge, Kareth Schaffer
Dramaturgie
Ana Vujanović
Lichtdesign
Joseph Wegmann
Sounddesign
Neda Sanai
Künstlerische Mitarbeit
Helen Schröder
Presse und Produktion
björn & björn
Premiere am 10.10.2018
Produktion: Dragana Bulut. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Unterstützt durch PACT Zollverein Essen und Station Service for Contemporary Dance Belgrade. Dank an: Chris Scherer, Alex Baczynski-Jenkins, Zeina Hanna, Ksenija Djurović.