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Natasha A. Kelly

M(a)y Sister #4 “zwischen avenui und kreuzberg”

Mit Natasha A. Kelly, Emilia Paloma Happi, Jacqueline Mayen, Zaida Horstmann, Abdul Rahime Diallo, Amina Koss

Natasha A. Kelly führt auch 2018 zu Ehren der Schwarzen deutschen Aktivistin May Ayim die Reihe “M(a)y Sister” im HAU fort. Mit ihrem Gedicht “blues in schwarz weiss” kritisierte die Poetin den deutschen Kolonialismus und regte einen postkolonialen Diskurs an. Der erste Abend beschäftigt sich daher mit der Geschichte des Blues und seine Bedeutung für Schwarze Communities weltweit. Am zweiten Abend geht es im Takt des Blues weiter, wenn das Publikum eingeladen wird, an einer virtuellen Stadtführung irgendwo “zwischen avenui und kreuzberg” teilzunehmen. 
Abdou Rahime Diallo ist in Guinea geboren und in Deutschland aufgewachsen. Der Gitarrist, Sänger und Komponist der Band FULANI, die u.a. in Deutschland, Eritrea, Frankreich, Guinea und Niederlande spielte, ist seit 2015 Leiter der AG Internationales und Europa beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und Delegierter Deutschlands auf dem „Global Forum on Migration and Development – GFMD 2017“.

Amina Koß ist in Berlin geboren, ihr Vater kommt aus Tansania, ihre Mutter aus Deutschland. Nach ihrem Abitur absolvierte sie den weltwärts-Freiwilligendienst, der sie nach Tansania führte. Dort unterrichtete sie sechs Monate an der Vudee Secondary School Mathe und Physik und arbeitete bei der Umwelt-NGO SMECAO gearbeitet. Ihr Interessen liegen im Bereich Kunst und Kultur, im Februar 2018 schloss sie ihr Architekturstudium in Stuttgart ab.

Emilia Paloma Happi lebt in Berlin, wo sie ein Gymnasium besucht. 2015 begann sie an der “ACADEMY“, eine Bühnenkunstschule für Menschen aller Kulturen von 13 bis 19 Jahren, Schauspiel zu lernen. Seitdem vertieft sie ihre Leidenschaft für Schauspiel in Theaterproduktionen und war bereits an einer Veranstaltung im Rahmen von „Sisters & Souls“ beteiligt.

Jacqueline Mayen absolvierte ihr BA- Studium der Sozial- und Kulturanthropologie und Kommunikationswissenschaften an der Freien Universiät zu Berlin. Im Anschluss studierte sie den M.A. Afrikanistik an der Humboldt Universität. Seit vier Jahren arbeitet die Berlinerin als freie Bildungsreferentin mit den Schwerpunkten Antirassismus und Postkoloniale Kritik. Seit 2016 ist sie Teil des Black Lives Matter Berlin - Kollektivs. Anfang 2018 übernahm sie die Projektleitung für das interkulturelle Bildungs- und Empowermentprojekt AfroPolitan.

Zaida Horstmann ist afro-deutsche Künstlerin und Theaterpädagogin. Sie wuchs in Deutschland und Kenia auf. Nachdem sie Schauspiel an der UDK studierte begann sie als Künstlerin und Theaterpädagogin für Berlin Postkolonial und die AWO tätig zu werden. Anschließend studierte sie Soziologie und Psychologie an der Martin-Luther-Universität Halle. Hier entwickelte sie weitere Perspektiven ihrer performativen und pädagogischen Arbeit. Zaida arbeitet heute für verschiedene NGOs und in unterschiedlichen Projekten in den Bereichen Migration, Asyl und Antirassismus. Zuletzt leitete sie „ZuFlucht 3.0“, ein Projekt der Universität Bielefeld, in welchem sie ein performatives Stück mit Studenten und Asylsuchenden entwickelte.

Vergangene Termine
Mai 2018
Deutsch