/
Foto: Dorothea Tuch
Solidarity Institutions
Foto: Dorothea Tuch
Foto: Dorothea Tuch
Solidarity Institutions
Foto: Dorothea Tuch
Foto: Dorothea Tuch
Solidarity Institutions
Foto: Dorothea Tuch
/
/
Logo des Hebbel am Ufer

Panel: Solidarity Institutions

Strategien internationaler Kulturpolitik in nervösen Zeiten

Mit Johannes Ebert, Nicoleta Esinencu, Andreas Görgen, Renzo Martens, Bouchra Ouizguen, Alya Sebti, Annemie Vanackere / Moderation: Priya Basil

Im Rahmen von "Claiming Common Spaces"

Nachrichten über politisch verfolgte Künstler*innen sind allgegenwärtig. In immer mehr Ländern innerhalb und außerhalb Europas häufen sich unterschiedliche Formen staatlicher Repression: Finanzielle Mittel werden gestrichen, Institutionen geschlossen oder Künstler*innen in Hausarrest genommen. Kunst als Bedrohung und Künstler*innen als Staatsfeinde. Gleichzeitig investieren Länder wie China und Russland massiv in ihre internationalen Kulturinstitute, doch der Begriff sharp power macht deutlich, dass es hier mehr um Einflussnahme als um Völkerverständigung geht. 
Welche Folgen haben diese beiden Entwicklungen auf die auswärtige Kulturpolitik der Bundesrepublik Deutschland? Genügen die Richtungsänderungen in der neuen Agenda der Goethe-Institute? Und wie schlagen die politischen Entwicklungen auf die künstlerische Praxis durch? Wie leisten Künstler*innen produktiven Widerstand gegen staatliche Einflussnahme? Wie gelingt eine internationale Solidarität der Institutionen, um bedrohte Künstler*innen zu unterstützen?

Im Rahmen von “Claiming Common Spaces: Kunst und urbane Praxis“ hat Nicoleta Esinencu im HAU1 den dafür von ihrem Kollektiv Teatru-Spălătorie verfassten Text “Thank you!“ vorgetragen, den Sie hier nachlesen können:
Das HAU Hebbel am Ufer arbeitet bereits seit 2012 mit der Autorin und Regisseurin aus Chișinău zusammen, zuletzt präsentierte es 2016 die für das Festival “Die Ästhetik des Widerstands. Peter Weiss 100“ beauftragte Arbeit „Life“. 2019 werden zwei Arbeiten von Nicoleta Esinencu am HAU zu sehen sein: im März die neue Produktion „Requiem for Europe“ und später im Jahr die Premiere einer neuen HAU-Produktion.
21.06. / 19:00 / HAU1
Panel: Zur Lage unserer Städte - Eine kritische Bestandsaufnahme
Mit Katalin Gennburg, Ingrid Krau, Christoph Schäfer, Michael Schindhelm
Moderation: Christoph Twickel / Deutsch mit englischer Simultanübersetzung / Eintritt 3,00 €
Im Anschluss an: Sharon Zukins City as Homeland: Building a Culture of Radical Resiliency (Keynote)

22.06. / 11:00 / HAU1
Panel: Solidarity Institutions - Strategien internationaler Kulturpolitik in nervösen Zeiten
Mit Johannes Ebert, Nicoleta Esinencu, Andreas Görgen, Renzo Martens, Bouchra Ouizguen, Alya Sebti, Annemie Vanackere
Moderation: Priya Basil / Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei

22.06. / 16:00 / HAU1 
Panel: Kunst. Demokratie. Öffentlicher Raum.
Mit Amelie Deuflhard, Stefan Hilterhaus, Rüdiger Kruse, Akira Takayama u.a.
Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei

22.06. / 20:00 / HAU2 
Panel: Stadt als Fabrik - Wie Logistik und Masterpläne das Leben in der Stadt verändern
Mit Jochen Becker, Klaus Ronneberger, Kathrin Tiedemann, Michael Zinganel
Moderation: Elisa Bertuzzo / Performance: Hauke Heumann / Visuals: Jan Lemitz
Deutsch mit englischer Simultanübersetzung / Eintritt frei

23.06. / 17:00 / HAU2
Panel: Räume, Praktiken und Perspektiven - Produktionshäuser und Freie Szene
Mit Verena Billinger, Monika Gintersdorfer, Cindy Hammer, Alexander Karschnia, Sebastian Matthias, Matthias Pees u.a. / Moderation: Janina Benduski, Bettina Masuch / Deutsch / Eintritt frei

23.06. / 20:00 / HAU2 
Panel: Das Recht auf Stadt - Wie sich städtische Widerstandsformen im Zeitalter der Bewegung neu konfigurieren
Mit AbdouMaliq Simone (Keynote), Andrej Holm, Sandy Kaltenborn, Nazan Maksudyan
Moderation: Elisa Bertuzzo / Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung / Eintritt frei
Vergangene Termine
Juni 2018
Deutsch und Englisch mit engl. und dt. Simultanübersetzung
Ein Projekt des Bündnisses internationaler Produktionshäuser, gefördert von der Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien.