/
Foto: Hermann Sorgeloos
Jérôme Bel von Jérôme Bel
Foto: Hermann Sorgeloos
/
/
Logo des Hebbel am Ufer

Jérôme Bel

Jérôme Bel (1995)

Im Rahmen der Berlin Art Week

"Jérôme Bel" ist "eine radikal reduzierte Arbeit, mit der der Autor einmal mehr seinem Markenzeichen entspricht und auf die wesentlichen Faktoren des Tanzes fokussiert: Beleuchtung, Musik und Körper. Die Feststellung, dass ein Körper nicht zu übersehen ist, klingt auch nach achtzehn Jahren noch richtig, und wird hier von Bel wieder neu auf den Prüfstand gestellt. Er befasst sich mit den Veränderungen, den Körpersäften, die uns durchfließen. Er will den Körper nicht zum Tanzen bringen, sondern stellt lieber fest: Was sind seine Daten, was sind seine Maße - und woran orientieren sich diese Festschreibungen? Mit was für einer Bühnensprache kann seine buchstäbliche Präsenz verdeutlicht werden? In einer durchökonomisierten Welt, in der Sprache die alles bestimmende Ausdrucksform ist, präsentiert Bel eine Dekonstruktion theatralischer Ausdruckformen, die nichts von ihrer starken Wirkung eingebüßt hat.“ G. Amalvi, 2014
Vergangene Termine
September 2016
50min
Mit
Claire Haenni, Michèle Bargues, Eric Affergan, Patrick Harlay und Frederic Seguette
Choreografie
Jérôme Bel
Uraufführung am 1.9.1995 beim Bellones-Brigittines Festival (Brüssel).
Produktion: R.B. Jerome Bel
Dank an: D.C.A. and la Menagerie de Verre
R.B. Jerome Bel wird unterstützt von Direction regionale des affaires culturelles d’Ile-de-France (Französisches Ministerium für Kultur und Kommunikation) und vom Institut Française (Französisches Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten) für die internationale Tour.