Spielplan

Jeremy Wade: Technologies for Impossible Repair

22.–24.10. / HAU1, HAU4

Exzess und Hyperverletzlichkeit: Jeremy Wade hat sich international mit seinen verstörenden und anregenden Performances und soziokulturellen Plattformen einen Namen gemacht. “Technologies of Impossible Repair” präsentiert sein Schaffen auf dreierlei Weise:

Auf der Bühne des HAU1 ist noch einmal sein jüngstes Stück “The Clearing” (2019) zu sehen, eine Science-Fiction-Soloperformance in drei Akten zur Livemusik von Marc Lohr und Quentin Tolimeri. Die halluzinogene und extravagante Inszenierung demontiert die Realität, ruft zur Solidarität auf und widmet sich den sozialen Strukturen, die uns krank machen.

Auf HAU3000 wird unter dem Titel “Technologies of Impossible Repair” eine Textsammlung zu den Inhalten von Wades Arbeit verfügbar sein. Die Texte erläutern den Kontext der Praktiken, Figuren und Strategien, die Wade in seinem beharrlichen sozialkritischen Schaffen entwickelt hat.

Auf HAU4 wird eine neue Videoarbeit mit dem Titel “Oh Lovely Appearance of Death präsentiert. Sie haucht Wades künstlerischem Archiv neues Leben ein, indem sie seine anhaltende Beschäftigung mit Ekstase, unerträglichem Verlust, Queerness und der gelebten Erfahrung von Depression/Erschöpfung aufgreift und eine unabdingbare Ethik der Fürsorge fordert.

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