Spielplan

15.–18.4.2020

A Melancholic Melody / A Will To An End

Eine Werkschau von Ligia Lewis

Kein Spielbetrieb bis 19.4. im HAU Hebbel am Ufer – ersatzweise Livestream-Sonderprogramm
Um einer schnellen Ausbreitung des Coronavirus vorzubeugen, stellen wir bis zum 19. April den Spielbetrieb ein. Ausgewählte Veranstaltungen werden in Livestreams übertragen. Weitere Infos in Kürze.

Ligia Lewis arbeitet als Choreografin und Performerin. Ihre emotional aufgeladenen Choreografien sind explizit, energiegeladen und poetisch und bewegen sich in den Bereichen Tanz, Theater und bildende Kunst. Indem sie die Bühne und den Körper als Orte stabiler Repräsentation hinterfragt, lädt Lewis Reibungen und Brüche in ihren kreativen Prozess ein. Die daraus resultierenden erfahrungsreichen Werke nutzen wechselseitige Abhängigkeit, Unordnung und Spiel. Lewis’ jüngste Performance-Trilogie, die das HAU Hebbel am Ufer zum ersten Mal en bloc präsentiert, umfasst “Sorrow Swag” (2014), das in einem satten Blau erscheint, “minor matter” (2016), das rot beleuchtet wird, und “Water Will (in Melody)” (2018), eine in schwarz-weiß gehaltene gotische Geschichte. Über diese Werke hinaus beinhaltet die Werkschau auch die Durational Performance “Sensation 1/This Interior”, ein Projekt, das für den Kunstraum High Line in New York entstand und nun im obersten Stockwerk des ehemaligen Postbank-Gebäudes einmalig gezeigt wird – bei Sonnenuntergang und mit Blick über Berlin. Zudem gehören zum Programm auch ein Gespräch mit der bildenden Künstlerin Wu Tsang und eine neue performative Lesung der Künstler*in und Theoretiker*in Jota Mombaça u.a. 

Termine

Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.