Festivalmagazin “Love is a Verb #2”

HAU-Publikation Nr. 34

Love is a Verb #2. We, the Heartbroken

6.–18.10.2026

In dieser zum Festival erscheinenden Zeitung versammelt sich eine Vielfalt an künstlerischen und persönlichen Perspektiven auf Herzschmerz, Verlust, Exil, Hoffnung und die Frage, wie wir angesichts einer zunehmend herzlosen Welt menschlich bleiben können:

Die aus Afghanistan stammende Bildende Künstlerin und Performerin Kubra Khademi, die seit 2025 im politischen Asyl in Frankreich lebt, ist mit einer Bildstrecke vertreten. Die Soziologin Gargi Bhattacharyya hat den titelgebenden Text “We, the Heartbroken” verfasst. Ein Kollektiv junger Theaterschaffender aus Georgien – Nikusha Bakradze, Sophio Zeragia, Magda Lebanidze, Tamri Okhikiani, Sandro Samkharadze und Davit Khorbaladze – gibt in einer Collage aus persönlichem Material Einblicke in die Proteste, die auf die Parlamentswahlen im Oktober 2024 folgten.

Außerdem: ein Gespräch zwischen Kubra Khademi und der aus der Demokratischen Republik Kongo stammenden und in der Schweiz lebenden Tänzerin und Choreografin Jolie Ngemi. Ebenfalls im Exil ist die türkischstämmige Autorin, Journalistin und Juristin Ece Temelkuran. Sie plädiert in ihrem Text “Goodbye, Heartless World” für eine Politik, die den Mut hat, über Gefühle, Liebe, Menschlichkeit und Hoffnung zu sprechen.

Und weil Herzschmerz natürlich auch Musik braucht, haben wir die am Festival beteiligten Künstler*innen nach ihren liebsten “Heartbreak Songs” gefragt.
 

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