Spielplan

Positionen, Projekte, Publikationen

Aktuelle Texte, Themen und Künstler*innen-Stimmen aus dem HAU, über das HAU

Ganz aus Zeit und Energie – Anmerkungen zum Choreografischen im Werk des Nature Theater of Oklahoma von Pieter T’Jonck

In den letzten Jahren hat das Nature Theater of Oklahoma viele verschiedene Richtungen eingeschlagen, aber kürzlich ist es für zur Choreografie als Hauptmedium zurückgekehrt. Mit “No President. A Story Ballet of Enlightenment in Two Immoral Acts” kehrt es zurück ans HAU.

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“Zuerst widersetzt du dich, dann weinst du. Dann rauchst du eine.”

Auszüge aus den Briefen von Nicoleta Esinencus Mutter

Familiäre Strukturen haben in der Republik Moldau nach dem Untergang der Sowjetunion eine besondere Bedeutung erlangt. In “Abolirea familiei / Die Abschaffung der Familie” fragt Nicoleta Esinencu nach dem Begriff der Familie im 21. Jahrhundert und erzählt mit ihren Performer*innen Geschichten, die Privates und Politisches spiegeln. Dies sind Auszüge aus Briefen von ihrer Mutter an sie.

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“Wir flirten mit der Zeitlichkeit von Desastern.”

Im Interview spricht Ariel Efraim Ashbel über seine neue Arbeit, über seine Poetik und seine Rolle als Regisseur. “no apocalypse not now” feierte Ende September 2019 beim steirischen herbst Premiere.

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Wohnungskrise in Berlin: Verdrängung als Geschäftsmodell

Der Sozialwissenschaftler Andrej Holm fasst den Status quo des Berliner Wohnungsmarktes zusammen.

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Mieterinnen stressen zurück

Als langjährige Mieterin einer Wohnung in Berlin-Kreuzberg ist Christiane Rösinger inzwischen zu einer Expertin in Sachen Modernisierung, Mietsteigerung und drohender Verdrängung geworden. Für ihr erstes Musical “Stadt unter Einfluss – das Musical” bringt die Musikerin und Autorin die Wohnungsfrage mit acht Musiker*innen und einem Chor aus Kreuzberger und Neuköllner Mietaktivist*innen auf die Bühne.

Ein Songtext

Vier Lektionen, die wir von Osteuropa über tektonische Veränderungen an der globalen LGBTIQ*-Front lernen können

Anlässlich des Festivals “The Present Is Not Enough – Performing Queer Histories and Futures” (20.–30.6. im HAU) fragen wir: Welche Narrative fehlen immer noch, wenn wir über queere Geschichte(n) sprechen? Als offen queerer Journalist aus der Ukraine beobachtet Maxim Eristavi, wie sich die LGBTIQ*-Communitys vor Ort einen größeren Safe Space schaffen. Gleichzeitig muss er für ganz Osteuropa konstatieren: Die Unterdrückung von LGBTIQ*-Leben wird in Zeiten von Globalisierung, Digitalisierung, weltweiter Migrationswellen und grenzenüberschreitender Hassbewegungen immer komplexer ...

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Anlässlich des Festivals “The Present Is Not Enough – Performing Queer Histories and Futures” (20.–30.6. im HAU) fragen wir: Welche Narrative fehlen immer noch, wenn wir über queere Geschichte(n) sprechen? Der Philosoph und Queer-Theoretiker Paul B. Preciado hat eine Antwort: Wir sagen Revolution!

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Der fürsorgliche Blick von Leviathans “Pink Files” aus dem Polen der 1980er-Jahre und das Problem mit der Privatsphäre

Vor “Hiacynt” war der homosexuelle Anteil der polnischen Bevölkerung für den Staat nahezu unsichtbar. Unter dem blumigen Namen wurden zwischen 1985 und 1987 umfangreiche Polizei- und Geheimdienstoperationen durchgeführt, um den “unbekannten” Bevölkerungsanteil schwuler Männer zu kontrollieren. Die Kulturwissenschaftlerin Ewa Majewska hat die Archive besucht und die Akten neu gelesen. In ­ihrem Essay erklärt sie, welche Rolle Privatsphäre für Queers in Polen spielt und was sie mit staatlicher “Fürsorge” zu tun hat.

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Anlässlich des Festivals “The Present Is Not Enough – Performing Queer Histories and Futures” (20.–30.6. im HAU) fragen wir: Welche Narrative fehlen immer noch, wenn wir über queere Geschichte(n) sprechen? In Jota Mombaças Tagebucheinträgen – weniger Dystopie als vielmehr poetische Beschreibung des Status quo – materialisiert sich die Hierarchie der Welt im Oben und Unten.

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“Ein orchestriertes Delirium”

Gedanken zu “Rolling” von Michael Laub

Im Juni feiert die neue Arbeit von Michael Laub am HAU Premiere. Der belgische Theatermacher kombiniert darin rund 200 Filmzitate mit Video, Theater, Tanz und Musik zu einer komplexen persönlichen Reflexion über das Verhältnis der Gattungen. Hier teilt er seine Gedanken zu “Rolling”.

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Wie eine Kettenreaktion

Isabelle Schad im Interview

Ende Mai feiert Isabelle Schads neue Arbeit “Reflection” am HAU Premiere. Die Choreografin beschließt mit diesem Stück ihre Trilogie über kollektive Körper. Im Interview spricht sie über ihre Recherchen zu Bewegungen und die Bühnen von HAU1 und HAU2.

Keine Ausreden mehr!

Natasha A. Kelly im Interview

Wenn in Deutschland über Feminismus gesprochen wird, bleibt die Schwarze Perspektive meistens außen vor, sagt die Autorin, Kuratorin und Filmemacherin Natasha A. Kelly. In “Schwarzer Feminismus” hat sie deshalb Grundlagentexte von Schwarzen Feministinnen zusammengestellt. Im Interview erklärt Kelly, warum Feminismus sich nicht ohne Rassismus denken lässt und was Schwarze Autorinnen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute geleistet haben.

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