Spielplan

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Aktuelle Texte, Themen und Künstler*innen-Stimmen aus dem HAU, über das HAU

Vier Lektionen, die wir von Osteuropa über tektonische Veränderungen an der globalen LGBTIQ*-Front lernen können

Anlässlich des Festivals “The Present Is Not Enough – Performing Queer Histories and Futures” (20.–30.6. im HAU) fragen wir: Welche Narrative fehlen immer noch, wenn wir über queere Geschichte(n) sprechen? Als offen queerer Journalist aus der Ukraine beobachtet Maxim Eristavi, wie sich die LGBTIQ*-Communitys vor Ort einen größeren Safe Space schaffen. Gleichzeitig muss er für ganz Osteuropa konstatieren: Die Unterdrückung von LGBTIQ*-Leben wird in Zeiten von Globalisierung, Digitalisierung, weltweiter Migrationswellen und grenzenüberschreitender Hassbewegungen immer komplexer ...

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Anlässlich des Festivals “The Present Is Not Enough – Performing Queer Histories and Futures” (20.–30.6. im HAU) fragen wir: Welche Narrative fehlen immer noch, wenn wir über queere Geschichte(n) sprechen? Der Philosoph und Queer-Theoretiker Paul B. Preciado hat eine Antwort: Wir sagen Revolution!

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Der fürsorgliche Blick von Leviathans “Pink Files” aus dem Polen der 1980er-Jahre und das Problem mit der Privatsphäre

Vor “Hiacynt” war der homosexuelle Anteil der polnischen Bevölkerung für den Staat nahezu unsichtbar. Unter dem blumigen Namen wurden zwischen 1985 und 1987 umfangreiche Polizei- und Geheimdienstoperationen durchgeführt, um den “unbekannten” Bevölkerungsanteil schwuler Männer zu kontrollieren. Die Kulturwissenschaftlerin Ewa Majewska hat die Archive besucht und die Akten neu gelesen. In ­ihrem Essay erklärt sie, welche Rolle Privatsphäre für Queers in Polen spielt und was sie mit staatlicher “Fürsorge” zu tun hat.

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Anlässlich des Festivals “The Present Is Not Enough – Performing Queer Histories and Futures” (20.–30.6. im HAU) fragen wir: Welche Narrative fehlen immer noch, wenn wir über queere Geschichte(n) sprechen? In Jota Mombaças Tagebucheinträgen – weniger Dystopie als vielmehr poetische Beschreibung des Status quo – materialisiert sich die Hierarchie der Welt im Oben und Unten.

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“Ein orchestriertes Delirium”

Gedanken zu “Rolling” von Michael Laub

Im Juni feiert die neue Arbeit von Michael Laub am HAU Premiere. Der belgische Theatermacher kombiniert darin rund 200 Filmzitate mit Video, Theater, Tanz und Musik zu einer komplexen persönlichen Reflexion über das Verhältnis der Gattungen. Hier teilt er seine Gedanken zu “Rolling”.

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Wie eine Kettenreaktion

Isabelle Schad im Interview

Ende Mai feiert Isabelle Schads neue Arbeit “Reflection” am HAU Premiere. Die Choreografin beschließt mit diesem Stück ihre Trilogie über kollektive Körper. Im Interview spricht sie über ihre Recherchen zu Bewegungen und die Bühnen von HAU1 und HAU2.

Keine Ausreden mehr!

Natasha A. Kelly im Interview

Wenn in Deutschland über Feminismus gesprochen wird, bleibt die Schwarze Perspektive meistens außen vor, sagt die Autorin, Kuratorin und Filmemacherin Natasha A. Kelly. In “Schwarzer Feminismus” hat sie deshalb Grundlagentexte von Schwarzen Feministinnen zusammengestellt. Im Interview erklärt Kelly, warum Feminismus sich nicht ohne Rassismus denken lässt und was Schwarze Autorinnen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute geleistet haben.

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