Cherish Menzo ist Performancekünstlerin und Choreografin mit Sitz in Amsterdam und Brüssel. Ihre künstlerischen Arbeiten beschäftigen sich mit der Transformation des Körpers auf der Bühne sowie der ‘Verkörperung’ verschiedener physischer Bilder. Durch Verzerrung, Zerfall und Dissonanz als Mittel löst sie den Körper von aufgezwungenen Wahrnehmungen sowie alltäglichen körperlichen Realitäten – und macht so die Widersprüchlichkeit von vermeintlich vertrauten Bildern sichtbar. Indem sie das ‘gewohnte’ Vokabular zum glitchen bringt, sucht sie das Unheimliche, Rätselhafte und Monströse, um spekulative Formen und Fiktionen zu gestalten.
Cherish Menzo studierte im Urban Contemporary Programm (JMD) an der Hogeschool voor de Kunsten in Amsterdam und arbeitete seither mit Choreograf*innen wie Eszter Salamon, Akram Khan, Leo Lerus, Hanzel Nezza, Benjamin Kahn, Olivier Dubois, Ula Sickle, Lisbeth Gruwez, Jan Martens und Nicole Beutler.
Seit 2016 entwickelt sie eigene Arbeiten, die international touren und mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurden. Mit “FRANK” (2025) und den vorangegangenen Produktionen “JEZEBEL” (2019) und “D̶A̶R̶K̶MATTER” (2022) zeigt sich, wie die Verzerrung als zentrale Methode der Materialentwicklung ihre künstlerische Praxis durchzieht.