Spielplan

Die Wiederkehr des europäischen Faschismus #3

Netzwerk NSU: Blick zurück

Im Rahmen des Festivals “Die Ästhetik des Widerstands – Peter Weiss 100”

Dialog

Deutsch / ca. 90-120 Minuten

Die selbstgestellte Aufgabe des Faschismus lautet, das Schlechte zu verschlechtern. Die vor Krieg Geflohenen will er jagen, die am Boden liegenden mit Stiefeln treten. Der Faschismus bekämpft nicht das Leid, sondern die Leidenden. Er kommt in der Krise mit einem einzigen „Versprechen“: sie in eine Katastrophe zu verwandeln. Anknüpfend an “Die Ästhetik des Widerstands”, in deren Zentrum der Kampf gegen den historischen Faschismus steht, analysieren internationale Redner:innen die aktuelle Entwicklung in Europa.

Die Wiederkehr des europäischen Faschismus ist eine Reihe mit fünf Veranstaltungen.
Kuratiert von Bini Adamczak.
 

#3: Welches Wissen haben der NSU-Prozess und die Untersuchungsausschüsse hervorgebracht? Welche Erkenntnisse hat die Nebenklage über die Strategie der Bundesanwaltschaft hinaus sichtbar gemacht? Was wissen wir über die Rolle der Staatsdienste? Warum sind die Geheimdienste gestärkt aus dieser „Affäre“ hervorgegangen?

In Kooperation mit dem Tribunal “NSU-Komplex auflösen” / Moderation: Doris Liebscher

Termine

  • Vergangen
    Mi 5.10.2016, 19:00 / HAU1

Credits

In Kooperation mit dem Tribunal “NSU-Komplex auflösen” / Moderation: Doris Liebscher

Spielorte

HAU1
Stresemannstraße 29, 10963 Berlin

Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus vorhanden. Zugang zum Parkett über separaten Eingang mit Lift möglich. AKTUELL IST DER FAHRSTUHL LEIDER DEFEKT. Behindertengerechte Sanitäranlagen vorhanden. Zur Anmeldung im Vorhinein wird geraten.

HAU3000 / Positionen, Projekte, Publikationen

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Text von Paul B. Preciado

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