Spielplan

Douglas Gordon / Philip Venables / Ruth Rosenfeld / Ensemble Adapter

Bound to Hurt

MusikPerformance

Englisch / 55min

Der Turner-Preisträger Douglas Gordon zählt zu den weltweit stilprägenden Video- und Installationskünstlern. Der gebürtige Schotte wurde Anfang der 1990er Jahre mit einer Arbeit bekannt, die den Alfred-Hitchock-Klassiker “Psycho” unter Rückgriff auf Verfremdungstechniken auf eine Dauer von 24 Stunden ausdehnte. Mit “Bound to Hurt” präsentiert der Künstler nun eine düstere Bühnenarbeit über zwischenmenschliche, oftmals häusliche Gewalt. Für dieses Projekt arbeitet er mit Philip Venables zusammen, einem Musik-Erneuerer, dessen Kompositionen eine äußerst rohe Form der Emotionalität entwickeln. In “Bound to Hurt” werden populäre Songs von Donna Summer über Jacques Brel bis hin zu Madonna und experimentelle Musik von Throbbing Gristle zum Material und Fluchtpunkt surrealer Fantasien. Zentrale Protagonistin von “Bound to Hurt” ist die Schauspielerin und Sängerin Ruth Rosenfeld, die durch ihre Mitwirkung an Stücken von Frank Castorf und Herbert Fritsch bekannt wurde. Sie wird begleitet von dem deutsch-isländischen Kammermusikensemble Adapter. Das Ergebnis ist eine intermediale und grenzüberschreitende Performance, die sich auf dem schmalen Grat zwischen Liebe und Hass, Zärtlichkeit und Aggression bewegt.

Stab

Musik: Philip Venables / Regie und Design: Douglas Gordon / Dramaturgie: Laura Berman / Regiemitarbeit: Jasmina Hadziahmetovic / Mit: Ruth Rosenfeld, Saraa Sigrist / Es spielt: Ensemble Adapter / (Gunnhildur Einarsdóttir, Harfe/harp /Matthias Engler, Schlagzeug/drums / Kristjana Helgadóttir, Flöte/flute / Iñigo Giner Miranda, Klavier / Keyboard/piano, keyboard / Ingólfur Vilhjálmsson, Klarinette/clarinet / Johannes Pennetzdorfer, Viola/viola) / Lichtdesign: Brian H Scott / Kostüm: Christel Rehm / Maske: Christian Fritzenwanker / Licht: Sebastian Zamponi / Sound: Matthias Kirschke / Produktion Douglas Gordon: Zeynep Yücel / Produktionsleitung HAU Hebbel am Ufer: Elisabeth Knauf / Produktionsassistenz: Christina Ostrowski

Termine

  • Vergangen
    Mi 7.10.2015, 20:00 / HAU1
    Do 8.10.2015, 20:30 / HAU1
    Fr 9.10.2015, 20:30 / HAU1
    Sa 10.10.2015, 20:30 / HAU1

Credits

Produktion: Oui. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer, Internationales Sommerfestival Kampnagel (Hamburg) und Theater Basel. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.

Spielorte

HAU1
Stresemannstraße 29, 10963 Berlin

Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus vorhanden. Zugang zum Parkett über separaten Eingang mit Lift möglich. Behindertengerechte Sanitäranlagen vorhanden.  Zur Anmeldung im Vorhinein wird geraten.

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