Regie, Dramaturgie & Performance: Jéssica Teixeira / Musikalische Leitung & Gitarre: Luma / Zabumba: Juliano Mendes / Video: Çiça Lucchesi / Technische Leitung: Jimmy Wong / Produktion: Rodrigo Fidelis (Corpo Rastreado)
Im Rahmen von “NO LIMITS 2026”
In “Monga” begegnet Jéssica Teixeira Julia Pastrana, die im 19. Jahrhundert als Attraktion in sogenannten “Freak Shows” ausgestellt wurde. Ausgehend von ihrem eigenen Körper erzählt Teixeira von Pastranas Leben und Schicksal und schafft eine poetische Performance mit Live-Musik.
Die brasilianische Künstlerin Jéssica Teixeira zeichnet das 26-jährige Leben der Tänzerin, Performerin und Sängerin nach – ein Leben, das von unmenschlichen Arbeitsbedingungen und Ausbeutung geprägt war und deren Körper selbst nach ihrem Tod noch der kolonialen und ableistischen Sensationslust anderer dienen musste. Dabei setzt sie ihren eigenen Körper als Rohmaterial der Dramaturgie ein: Beschienen vom grellen Schein eines Ringlichtes starrt Teixeira zurück, spiegelt und entblößt die Gaffer*innen, hält das Publikum in der Schwebe zwischen Intimität, Humor und Schock. “Ich habe keine Angst vor meinem Körper. Würdest du dich wohler fühlen, wenn es anders wäre?” Ein Abend zwischen Performance, Poesie und Live-Konzert, an dem der ein oder andere Shot Cachaça natürlich nicht fehlen darf…
Jéssica Teixeira ist eine brasilianische Schauspielerin, Regisseurin, Autorin und Produzentin, die in ihrer künstlerischen Arbeit ihren eigenen Körper zum Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit Identität und Körperlichkeit macht. Für ihre Theaterarbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet.
Regie, Dramaturgie & Performance: Jéssica Teixeira / Musikalische Leitung & Gitarre: Luma / Zabumba: Juliano Mendes / Video: Çiça Lucchesi / Technische Leitung: Jimmy Wong / Produktion: Rodrigo Fidelis (Corpo Rastreado)
Preis: 22 €, ermäßigt 12 €
16.9.: Deutsche Audiodeskription / Tastführung (18:00) / Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS)
Im Anschluss an die Vorstellung: Buchpräsentation / Englische Lautsprache mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS)
17.9.: Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS)
Produktion: Jéssica Teixeira. Koproduktion: Catástrofe Produções, Corpo Rastreado.
Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus vorhanden. Barrierefreie Sanitäranlagen vorhanden. Es stehen vier Relaxed Seats in der ersten Reihe des HAU2 zur Verfügung.