Spielplan

Decolonizing the Gaze

Im Rahmen von "Return to Sender"

Dialog

Englisch / 

Vor mehr als 10 Jahren verstarb der palästinensische Literaturwissenschaftler Edward Said, der 1978 mit seinem Werk “Orientalismus“ den Grundstein für das Fach ‘postcolonial studies’ legte. Auch heute noch ist der Blick von Europa auf die nicht-westliche Welt durchsetzt von kolonialen Spuren. Wie kann man über die in Afrika produzierte Kunst sprechen, ohne in die Exotismus-Falle zu tappen? Trotz der größeren Verbreitung von künstlerischen Positionen aus Afrika in Europa bleibt diese Frage oft unbeantwortet. Das HAU Hebbel am Ufer lädt die Kuratorin N’Goné Fall, den Journalisten Ntone Edjabe und den Choreografen Faustin Linyekula ein, um über ihre künstlerische Praxis und ihre Erfahrungen im Umgang mit europäischen Partnern zu sprechen. Die Runde wird moderiert von Anne Haeming.
Im Anschluss an die Vorstellung "Telepathic Relay"

Termine

  • Vergangen
    Do 12.3.2015, 21:00 / HAU2

Credits

Präsentiert im Kontext von House on Fire mit Unterstützung des Kulturprogramms der Europäischen Union.

Spielorte

HAU2
Hallesches Ufer 32, 10963 Berlin

Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus (in der Großbeerenstraße) vorhanden. Rollstuhl-Rampe und Aufzug vorhanden. Behindertengerechte Sanitäranlagen vorhanden. Zur Anmeldung im Vorhinein wird geraten unter service@hebbel-am-ufer.de.

HAU3000 / Positionen, Projekte, Publikationen

Wir, das Ungarn des Westens

Text von Paul B. Preciado

Paul Preciado beobachtet, wie innerhalb europäischer demokratischer Institutionen zunehmend neofaschistische Laboratorien entstehen ...