Spielplan

Isabelle Schad

Pieces and Elements

Tanz

ca. 60 Minuten

In Isabelle Schads neuer Arbeit “Pieces and Elements“ verhandelt eine Gruppe von Performer*innen ihren kollektiven Körper in Bewegung, der nur als gesamter funktionieren kann. Dieser Körper mit seinen verschiedenen Gliedern und Verbindungen dient als mögliche Analogie zyklischer Vorgänge in der Natur, innerhalb derer jedes Element in Beziehung zu jedem anderen steht.

“Pieces and Elements“ betrachtet die flüssigen Übergänge eines wissenschaftlich-biologisch-zellulären Ansatzes und einer holistischen Denkweise des menschlichen Körpers. An der Schnittstelle von Bildender Kunst und Tanz, östlicher und westlicher Sichtweise, choreographischen Miniaturen und Installation, schließt sich “Pieces and Elements“ unmittelbar an “Collective Jumps“ - dem ersten Teil der Trilogie über Kollektivkörper – an. Schad wendet sich nun dem energetischen Potential der Körper zu, um die Modi des Zusammen-Seins zu hinterfragen: als Körper, Selbst und Gruppe.

Das zuletzt gezeigte “Solo für Lea“ arbeitet mit der Figur eines einzigen Körpers als Porträt und dient Schad als Studie für “Pieces and Elements“, das den Kollektivkörper als kubistische Landschaft in den Mittelpunkt stellt. Diese ist zugleich Wandlungsraum, Bühne und das zu betrachtende Ereignis. Die Mechanismen, Funktionen und zyklisch-energetischen Prozesse formen die eigentliche Projektionsfläche: Wir nähern uns einer Oszillation zwischen Organismus, Apparat, Sinnlichkeit und hybrider Materie an.


Ermöglicht durch eine langjährige Zusammenarbeit mit Laurent Goldring.

Produktion: Isabelle Schad. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin –Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten. In Kooperation mit Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin (HZT). Mit Unterstützung von “Artists in Residence Programm der fabrik Potsdam“ und Wiesen55 e.V.

Besetzung

Konzept & Choreographie: Co-Choreographie & Performance: Jozefien Beckers, Barbara Berti, Frederike Doffin, Naïma Ferré, Josephine Findeisen, Przemek Kaminski, Mathis Kleinschnittger, Manuel Lindner, Adi Shildan, Claudia Tomasi, Nir Vidan, Natalia Wilk / Theoretische Begleitung: Susanne Foellmer / Dramaturgische Begleitung: Sasa Bozic / Künstlerische Assistenz: Claudia Tomasi / Lichtdesign: Mehdi Toutain-Lopez / Ton: Damir Simunovic / Kostüme: Charlotte Pistorius / Assistenz: Angela Millano / Produktions- leitung: Heiko Schramm

Termine

  • Vergangen
    Fr 25.11.2016, 19:00 / HAU2
    Sa 26.11.2016, 19:00 / HAU2
    So 27.11.2016, 17:00 / HAU2
    Mo 28.11.2016, 19:00 / HAU2

Förderung

Ermöglicht durch eine langjährige Zusammenarbeit mit Laurent Goldring.

Produktion: Isabelle Schad. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin –Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten. In Kooperation mit Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin (HZT). Mit Unterstützung von “Artists in Residence Programm der fabrik Potsdam“ und Wiesen55 e.V.

Spielorte

HAU2
Hallesches Ufer 32, 10963 Berlin

Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus (in der Großbeerenstraße) vorhanden. Rollstuhl-Rampe und Aufzug vorhanden. Behindertengerechte Sanitäranlagen vorhanden. Zur Anmeldung im Vorhinein wird geraten unter service@hebbel-am-ufer.de.