Dokumentarfilm, Ägypten/Frankreich, 2025, 76 Min.
Nach seinem gefeierten Debüt “The Virgin, The Copts, and Me” (2011) präsentiert der ägyptisch-französische Filmemacher Namir Abdel Messeeh mit seinem zweiten Film ein intimes Familienporträt. Er dehnt die Grenzen des Mediums und vermag es, seine geliebte, überlebensgroße Mutter Siham auch nach ihrem Tod im Mittelpunkt stehen zu lassen.
“Life After Siham” wurde über einen Zeitraum von zehn Jahren gedreht und verwebt nahtlos Archivmaterial und intime Heimvideos mit Szenen aus zwei Klassikern des ägyptischen Kinos: “The Dawn of a New Day” (1964) und “The Return of the Prodigal Son” (1976) von Youssef Chahine. Filmkanon, unablässiges Mitfilmen und persönliche Erinnerungen verschmelzen auf wunderschöne Weise in dieser einzigartigen Hommage an den Film als Medium für familiäre Heilungsprozesse, Zeitreise und der Kommunikation mit dem Jenseits.
Das 17. ALFILM wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Rosa-Luxemburg-Stiftung mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) der Bundesrepublik Deutschland, die Friedrich-Ebert-Stiftung, den Rat der Arabischen Botschafter sowie das Leibniz-Zentrum Moderner Orient. In Kooperation mit HAU Hebbel am Ufer.
Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus vorhanden. Zugang zum Parkett über separaten Eingang mit Lift möglich. Barrierefreie Sanitäranlagen vorhanden.