Jedes Jahr verschwinden in Japan tausende Menschen spurlos. Die “Johatsu” oder “Verschwundenen” geben ihr Leben aus verschiedenen Gründen auf – sei es wegen einer schwierigen Beziehung, wachsender Schulden oder Drohungen durch die Mafia. Manche erhalten Unterstützung von sogenannten ‘Nachtumzugsfirmen’, die Menschen dabei helfen, zu verschwinden und an einem anderen Ort ein neues Leben zu beginnen. Mit einem intimen Blick auf das Phänomen der Verschwundenen schildert “JOHATSU – Into Thin Air” die inneren Konflikte und Versuche der Versöhnung derjenigen, die verschwunden sind, und derer, die zurückgelassen wurden.
Im Anschluss an das Screening findet ein Gespräch mit dem Regisseur Andreas Hartmann und Melanie Bono statt, moderiert von der Kuratorin Sumi Hayashi.