Mit allapopp, Fantasia Malware, Lenn Blaschke
Moderation: Marcus Boxler
Im Rahmen von “PLAYMODE.EXE”
Wie integrieren Künstler*innen die Ästhetiken, Logiken und Mechaniken digitaler Spiele in ihre künstlerischen Praxen? Inwieweit funktionieren Games als ästhetisches Vokabular der Welterschaffung? Ausgehend von visuellen Strategien rund um Avatare, Interface-Designs oder Game-Engines bis hin zu spielerischen Strukturen wie Nonlinearity, Loops und Interaktivität diskutieren die Teilnehmer*innen des Panels diese Fragen. Im Fokus steht dabei künstlerisches Arbeiten, das Game-Mechaniken nicht imitiert, sondern transformiert. Das Panel zeigt, wie sich an der Schnittstelle von Kunst und Game eine hybride künstlerische Sprache herausbildet, die unsere Wahrnehmung von Realität, Identität und Bildproduktion neu verhandelt.
Begleitend zu den Aufführungen von Fantasia Malware findet in Kooperation mit der DKB Stiftung und Contemporary Arts Alliance Berlin ein Installations- und Diskursprogramm zur dynamischen Verschmelzung von Performance, Kunst und Gaming Culture statt. Gaming ist mehr als Unterhaltung – es ist künstlerische Ausdrucksform, gesellschaft¬licher Spiegel und prägende Bildkultur zugleich. Das Programm zeigt, wie Künstler*innen Gaming-Ästhetiken und -Mechanismen in eine visuelle, gesellschaftskritische Sprache transformieren. Dafür wird das HAU3 in einen experimentellen Playground verwandelt, in dem Besucher*innen nicht nur zuschauen, sondern selbst in spielbare Welten eintauchen.
Preis: 5 €
Eine Kooperation von HAU Hebbel am Ufer, CAA Berlin und DKB STIFTUNG. Ko-Kuration: Peggy Schoenegge (peer to space).
Das HAU3 ist leider nicht barrierefrei. Das Theater ist über das Treppenhaus erreichbar (3. Stock). Damit wir unter diesen Gegebenheiten optimalen Service bieten können, wenden Sie sich bitte an unser Ticketing- & Service-Team unter +49 (0)30 259004-27 oder per Email an tickets@hebbel-am-ufer.de.