Spielplan

Cia Vero Cendoya

Bogumer (or Children of Lunacharski)

Im Rahmen von “NO LIMITS Festival Berlin” 

TanzTheater

Katalanische Lautsprache / Mit deutschen Übertiteln / Mit englischen Übertiteln / Russische Lautsprache / Wenig Sprache / ca. 80 Min.

Drei Personen auf einer leeren Bühne. Im Vordergrund schüttelt eine Person den Kopf, im Hintergrund hält eine Person eine andere am Fußgelenkt und an der Hand und dreht sich mit ihr.
Ein Käfig aus Schnüren umgibt fünf Personen auf der Bühne. Im Vordergrund trägt eine Person eine andere in den Armen. Im Hintergrund befinden sich drei weitere Personen.

“Bogumer” ist ein inklusives Tanz- und Theaterspektakel, das sich mit der Suche nach der eigenen Identität, der Dynamik der Macht und den Methoden der Massenmanipulation beschäftigt und dabei auch auf Witz und Poesie setzt.

Die atemberaubende Performance beruht auf den langjährigen Erfahrungen von Vero Cendoya in der Tanzarbeit mit Menschen mit und ohne Behinderung. Ausgangspunkt ist das reale Gerichtsverfahren gegen Gott, das Anatoly Lunacharsky 1918 durchführen ließ. Das Russland nach dem Sieg der kommunistischen Revolution wird zur Inspiration für einen zeitlosen Raum, in dem die sieben Darsteller*innen miteinander Kontakt aufnehmen, während sie auf einer Bühne tanzen, die unter ihren Füßen versinkt. Stilistische Anklänge verbinden “Bogumer“ mit dem Kino von Yorgos Lanthimos, Filmen wie “Battleship Potemkin”, den politischen Schriften von Noam Chomsky und der Existenzphilosophie Nietzsches. Das Ergebnis ist ein umwerfendes Feuerwerk, in dem die Suche nach der persönlichen Identität und das Ringen um Führung mithilfe der Poetik von Tanz und Theater umgesetzt werden.

 

Text in leichter Sprache
 

Bogumer ist das türkische Wort für Schwindler.

Bogumer ist ein inklusives Tanz·stück.
In dem Stück geht es um eine Gerichts·verhandlung.
Diese Gerichts·verhandlung gab es wirklich.
Sie fand im Jahr 1918 in Russland statt.
Es war eine Gerichts·verhandlung gegen Gott.

Das Tanz·stück wird von 7 Personen getanzt.
Sie nehmen auf der Bühne mit·einander Kontakt auf.
Sie tanzen.
Während die Bühne unter ihren Füßen versinkt.

Team

Leitung, Choreografie: Vero Cendoya / Performance: Natalia d’Annunzio, Vero Cendoya, Carlos Fernández, Linn Johansson, Laia Martí, Jacob Gómez, Jem Prenafeta / Dramaturgie: Israel Solà, Vero Cendoya / Regieassistenz: Laura Alcalà / Musik: Adele Madau / Bühnenbild, Audio-Visuals: Cube.bz / Bühnenbau: Kike Blanco / Kostüm: Pau Aulí / Lichtdesign: Cube.bz / Fotografie: Kiku Piñol / Sounddesign: David Solans / Rhythmische Choreografie: Isabel Tapias / Produktion: Lidia Serrat / Koproduktion: Mercat de les Flors / Verwaltung: Joan Fabregat / Internationales Management: Albert Baldomà, Fani Benages / Dank an: Mili García, Raphael Holzer, Carla Torres, Jaume Prenafeta, Sandra Carrau, Ester Nadal, Rai Borrell, Rafató Teatre, Complex Esportiu de Tarragona, El Graner

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Termine

  • Vergangen
    Deutsche Premiere
    Do 17.11.2022, 20:00 / HAU1
    Fr 18.11.2022, 20:30 / HAU1
Hinweis:

Nach der Veranstaltung am 17.11.: Artist Talk, Moderation: Astrid Kaminski

Credits

Veranstalter: Lebenshilfe Kunst und Kultur gGmbH. In Zusammenarbeit mit: HAU Hebbel am Ufer, Theater Thikwa, Ballhaus Ost, RambaZamba Theater, Lebenshilfe Berlin, nbw Nordberliner Werkgemeinschaft. Gefördert durch: Aktion Mensch, Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Spielorte

HAU1
Stresemannstraße 29, 10963 Berlin

Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus vorhanden. Zugang zum Parkett über separaten Eingang mit Lift möglich. Barrierefreie Sanitäranlagen vorhanden. Rollstuhlfahrer*innen bitten wir, ihren Besuch bis spätestens einen Tag vor der Vorstellung anzumelden. Wir danken für Ihr Verständnis. Bitte wenden Sie sich bitte an unser Ticketing- & Service-Team unter +49 (0)30 259004-27 oder per Email an tickets@hebbel-am-ufer.de.

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