Im Rahmen von “Berlin bleibt! #5”
Im Anschluss in der HAUthek verfügbar
Eine Krähe erkundet eine Wohnsiedlung in Neukölln. In einem Doku-Fiction-Game macht Jira Duguid die Geschichten der Bewohner*innen erfahrbar – ein virtueller Einblick in Alltag, Gemeinschaft und nachbarschaftlichen politischen Widerstand.
Eine schwarze Krähe sitzt einsam in der Weißen Siedlung und beginnt, mit ihren Bewohner*innen ins Gespräch zu kommen. Dabei erfährt sie von ihren Geschichten sowie den Nöten und Herausforderungen des Alltags in diesem privatisierten Sozialwohnungskomplex am Ende der Sonnenallee in Berlin-Neukölln, der zunehmend dem Verfall überlassen wird. Die Spieleentwicklerin Jira Duguid, Mitglied des Kollektivs Fantasia Malware und selbst Bewohnerin der Weißen Siedlung, produziert für HAU4 ein Doku-Fiktion-Mini-Spiel, das das Publikum einlädt, ebendiese Siedlung virtuell zu erkunden. Das Spiel zeigt anonymisierte Darstellungen von Bewohner*innen sowie Auszüge aus Gesprächen, die von Jira Duguid geführt wurden. Durch diese virtuellen Begegnungen erhalten die Spieler*innen Einblicke in die Gemeinschaft vor Ort und in das politische Engagement der ansässigen Kiez-Initiative, die sich für die Verbesserung der bestehenden Missstände einsetzt.
Eine Auftragsarbeit von: HAU Hebbel am Ufer im Rahmen von “Berlin bleibt! #5”, gefördert durch: Hauptstadtkulturfonds.
