Spielplan

Josep Caballero García / Queerpraxis

Melancholía

PerformanceTanz

Englisch / 80 Min.

Josep Caballero Garcías erste choreografische Oper “Melancholía“, eine HAU-Koproduktion, ist ein Plädoyer für die Aufhebung von Identitätskategorien. García befragt das seit 1724 überlieferte romantische Beziehungskonzept aus Händels Oper “Giulio Cesare in Egitto” und macht das ganze Spektrum menschlicher Affekte zur Grundlage seiner Inszenierung über begehrende Körper: Die einst von Kastraten gesungenen macht- und erotikgesteuerten Opernheld*innen des Barocks sind für ihn ein guter Test, über die Widersprüchlichkeit abendländischer Körperkonstrukte nachzudenken und sie am eigenen Leib umzubauen.

Besetzung

Künstlerische Leitung, Choreografie & Performance: Josep Caballero García / Choreografie & Performance: Lea Martini, Sheena McGrandles, Enis Turan / Musikalische Leitung, Komposition & Performance: Alexandra Holtsch / Musik, Gesang & Performance: Hubert Wild / Dichtung, Komposition & Performance: Black Cracker / Dramaturgie: Anne Kersting / Bühne & Kostüm: Christin Vahl / Ton: Florian Dröse / Lichtdesign: Marek Lamprecht / Hospitanz: Anna Sophie von Mansberg / Produktionsleitung: Lea Connert / Projektleitung: Barbara Greiner / Presse- & Öffentlichkeitsarbeit: Anita Goß

Termine

  • Vergangen
    Do 17.10.2019, 20:00 / HAU1
    Fr 18.10.2019, 20:00 / HAU1

Förderung

Produktion: Queerpraxis GbR / Josep Caballero García mit Kampnagel Hamburg und Theater Lüneburg. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer. Gefördert durch: Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes, Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

Spielorte

HAU1
Stresemannstraße 29, 10963 Berlin

Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus vorhanden. Zugang zum Parkett über separaten Eingang mit Lift möglich. Behindertengerechte Sanitäranlagen vorhanden.  Zur Anmeldung im Vorhinein wird geraten.