Spielplan

LASTESIS

Resistencia o la Reivindicación de un Derecho Colectivo / Widerstand oder die Einforderung eines kollektiven Rechts

ACHTUNG: Aufgrund eines Corona-Falls müssen die beiden Vorstellungen von “Resistencia“ von LASTESIS leider entfallen. Online gekaufte Tickets werden automatisch storniert und das Geld erstattet. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an service@hebbel-am-ufer.de

 

Im Rahmen von “‘Zusammen verbrennen wir die Angst!’ Allianzen gegen kapitalistisch-patriarchale Gewalt”

Performance

Deutsch / Spanisch / 

Mehrere Frauen mit schwarzem Mund- Nasenschutz laufen in die Richtung der Kamera, sie halten jeweils eine kleine Taschenlampe in der Hand, von hinten leuchtet ein Scheinwerfer, vielleicht von einem Auto in die Richtung in die sie sich bewegen.
Mehrere Frauen mit schwarzem Mund- Nasenschutz stehen auf einem Platz und schauen in die Richtung der Kamera, sie halten jeweils eine kleine Taschenlampe in der Hand. Im Hintergrund sind Zuschauende zu sehen.
Mehrere Personen, hauptsächlich Frauen, stehen im Freien auf einem Platz und tanzen, sie tragen bunte Regencapes. Im Vordergrund sind zwei Frauen an einem Mischpult zu sehen.

ACHTUNG: Aufgrund eines Corona-Falls müssen die beiden Vorstellungen von “Resistencia“ von LASTESIS leider entfallen. Online gekaufte Tickets werden automatisch storniert und das Geld erstattet. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an service@hebbel-am-ufer.de

 

Von Valparaíso nach Berlin: Mit ihrer Performance “Un violador en tu camino” / “Ein Vergewaltiger auf deinem Weg” hat das feministische Performance-Kollektiv LASTESIS eine Bewegung in Gang gesetzt, die weit über die Grenzen von Chile hinausreicht. Weltweit organisierten sich tausende Frauen und Queers und trugen die Choreografie, die zu Widerstand gegen sexualisierte Gewalt aufruft, auf die Straßen ihrer Städte.

Nachdem LASTESIS bereits im März 2020 im HAU zu Gast waren, lädt das Kollektiv dieses Mal 30 Frauen und Queers unterschiedlicher Biografien zu einem gemeinsamen Arbeitsprozess ein. Die Performance versucht mithilfe szenischer Mittel, getragen von den Körpern und Erfahrungen der Teilnehmer:innen, Theorien von Judith Butler, Paul B. Preciado und María Lugones zu übersetzen. Im Antagonismus zwischen Unterdrückung und Freude, Tod und Feier, Anklage und Widerstand geht es um die Verteidigung des Rechts auf ein gewaltfreies Leben im Kontext von Kolonisation und herrschendem Extraktivismus.

LASTESIS ist ein chilenisches, feministisches Performance-Kollektiv aus Valparaíso, Chile, bestehend aus Daffne Valdés Vargas, Paula Cometa Stange, Lea Cáceres Díaz und Sibila Sotomayor Van Rysseghem. Durch performative Mittel adressieren LASTESIS sexualisierte Gewalt und übertragen dabei feministische Theorien in ein multimediales Format.

 

ES

De Valparaíso a Berlín: con su performance “Un violador en tu camino”, el colectivo de performance feminista LASTESIS ha puesto en marcha un movimiento que rebasa las fronteras de Chile. Miles de mujeres y queers de todo el mundo se organizaron y llevaron la coreografía, que llama a la resistencia contra la violencia sexualizada, a las calles de sus ciudades.

LASTESIS, que ya visitaron HAU en marzo de 2020, han invitado esta vez a participar a alrededor de 50 mujeres y disidencias de distintas edades y formaciones en un proceso de creación colectivo. La performance busca traducir algunas ideas de Judith Butler, Paul B. Preciado y María Lugones, con ayuda de medios escénicos sustentados en los cuerpos y experiencias de las y les participantes. En el antagonismo entre represión y placer, muerte y fiesta, denuncia y resistencia, la performance busca abordar la reivindicación del derecho a una vida libre de violencia en un contexto de colonización y extractivismo activo.

LASTESIS es un colectivo de performance feminista de Valparaíso, Chile, formado por Dafne Valdés Vargas, Paula Cometa Stange, Lea Cáceres Díaz y Sibila Sotomayor Van Rysseghem. A través de medios performativos, LASTESIS aborda la violencia sexualizada, trasladando las teorías feministas a un formato multimedia.

Team

Von und mit: LASTESIS, (Daffne Valdés Vargas, Paula Cometa Stange, Lea Cáceres Díaz, Sibila Sotomayor Van Rysseghem) / Performer:innen: Adèle Aïssi-Guyon, Aerith Nesterova, Aleka Medina, Alja Gudzevic, Annick Durán-Kandzior, Béla Belissima, Binta Boiro, Cristina Marambio Melis, Daniela Castillo-Toro, Eli Ligonnet Lam, Elly Jarvis, Federica Fugazzi, hugo rex-tibiriçá, Hyun Ju Chung, Jana Flörchinger, Jara Nassar, Kaodi Alum, Kari Rosenfeld, Kira Shmyreva, Klara Nagel, La papi Patacón, Lau Perrea, Laura McNamara Fostier, Moxi Ochsenbauer, Neo Seefried, Paula Gajardo, Pia R., Pinja Pieski, Rafuska Marks, Suelyn Tarris, Susanne Hentschel, Tiffani Achilleas, Hany Tea, Zoya Sardashti

Termine

  • Vergangen
    Vorstellung entfällt
    Sa 4.12.2021, 19:00 / HAU1
    Vorstellung entfällt
    So 5.12.2021, 17:00 / HAU1
Hinweis:

Content Note: Die folgende Performance enthält Beschreibungen von sexuellem Missbrauch und Gewalt, die in Form von persönlichen Zeugenschaften und in gesprochenem Text wiedergegeben werden. // La siguiente representación contiene descripciones de abusos y violencia sexual en forma de testimonios personales y texto hablado.

Ab dem 15.11.21 gilt auch in unseren Häusern bis auf Weiteres die 2G-Regel für alle Personen ab 18 Jahren. Damit setzen wir einen Beschluss des Berliner Senats um. Unser aktuelles Hygienekonzept können Sie hier nachlesen. Sollten Sie bereits Tickets für eine Veranstaltung erworben haben, aber nicht die 2G-Voraussetzungen erfüllen, erstatten wir Ihnen den Kaufpreis selbstverständlich zurück. Bitte wenden Sie sich dafür per Mail an service@hebbel-am-ufer.de.

Aufgrund eines umfangreichen PCR-Testregimes auf SARS-CoV-2 können sich die Performer:innen auf der Bühne in dieser Produktion auch ohne Mindestabstand bewegen.

Credits

Produktion: LASTESIS. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer, Fundación Teatro a Mil (FITAM), Parque Cultural Ex-Cárcel. Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Spielorte

HAU1
Stresemannstraße 29, 10963 Berlin

Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus vorhanden. Zugang zum Parkett über separaten Eingang mit Lift möglich. Barrierefreie Sanitäranlagen vorhanden. Rollstuhlfahrer*innen bitten wir, ihren Besuch bis spätestens einen Tag vor der Vorstellung anzumelden. Wir danken für Ihr Verständnis. Bitte wenden Sie sich bitte an unser Ticketing- & Service-Team unter +49 (0)30 259004-27 oder per Email an tickets@hebbel-am-ufer.de.

HAU3000 / Positionen, Projekte, Publikationen

Wir, das Ungarn des Westens

Text von Paul B. Preciado

Paul Preciado beobachtet, wie innerhalb europäischer demokratischer Institutionen zunehmend neofaschistische Laboratorien entstehen ...