“Pick your pussy up off that floor and make yourself a drink.”
Nach dem großen Erfolg von “Gloriette”, ihrer ersten Arbeit für einen Theaterraum, inszeniert Leila Hekmat nun ihre zweite Bühnenproduktion im HAU. In der Performance “Roses Rising – The Dinner” bringt die in Berlin lebende Künstlerin und Regisseurin eine rauschhafte Dinnerparty auf die Bühne, bei der vier selbstbezogene Gäste sich ihren erschöpften Hoffnungen auf kollektives Handeln stellen. Was als bürgerliches Ritual beginnt, entgleitet in sich hochschaukelnde Wahnvorstellungen, narzisstischen Handlungsdrang, gepaart mit Selbstzweifeln und einer aufrichtigen Sehnsucht nach Widerstand.
Mit handgefertigten detailreichen Kostümen und Bühnenbildern entfaltet sich “Roses Rising” in Hekmats eigenwilligem Stil, der Komödie, musikalisches Tableau vivant und Performance verbindet. Ausgehend von umfassenden Recherchen und gesammeltem Material zur Protestkultur der 1970er Jahre entsteht eine performative Collage, die die bewussten und unbewussten Strategien beleuchtet, mit denen Menschen auf die Krisenhaftigkeit der Welt reagieren.
“Roses Rising” wird als zweiteilige Performance in Zusammenarbeit mit dem Gropius Bau präsentiert. Die Bühnenproduktion “The Dinner” folgt auf “The Movement”, das am 6. und 7. März im Atrium des Gropius Bau den performativen Aufstand zeigt, den die dekadente Dinnerparty heraufbeschwört.
18.4., 14:00: Performative Bühnenführung für Mädchen, junge Frauen und queere Jugendliche ab 12 Jahren
Produktion: Leila Hekmat. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer. Gefördert durch: Hauptstadtkulturfonds. Unterstützt durch: Gropius Bau und Galerie Isabella Bortolozzi.

Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus vorhanden. Zugang zum Parkett über separaten Eingang mit Lift möglich. Barrierefreie Sanitäranlagen vorhanden.