Spielplan

Nature Theater of Oklahoma

Burt Turrido: An Opera

Theater

Englisch / Mit deutschen Übertiteln / 240 Min., Pause nach 105 Min.

Zwei Personen auf der Bühne, eine hebt die andere von hinten hoch, der Arm ist nach oben in Richtung eines UFOs gestreckt. Im Hintergrund ist ein brennender Wald dargestellt.
Zwei Personen stellen einen Narwal dar. Auf dem Rücken des Wals sitzt eine Babypuppe. Im Vordergrund sind Wellen mit einer Plane nachgestellt.
Vier Personen befinden sich auf einer Plane, die Wasser darstellt. Die Bewegungen werden händisch mit der Plane erzeugt. Eine Person sitzt auf einem Ponton, eine weitere schwimmt im Wasser. In der Mitte tanzt eine Person.
In der Mitte tanzen zwei Personen auf einer Plane mit Seidentüchern. Jede Person streckt ein Bein in die entgegengesetzte Richtung. Vorne liegt eine Person flach auf dem Boden, sie ist von der Plane eingehüllt.

Das Nature Theater of Oklahoma ist endlich wieder da! In “Burt Turrido: An Opera” wird ein schiffbrüchiger Mann kurz vor dem Ertrinken von einer geheimnisvollen Frau gerettet, die ihn auf das letzte verbliebene Stück Land der Erde bringt. Diese Insel, ihrer Vegetation beraubt und bevölkert von den Geistern der einstigen Bewohner*innen, regiert ein despotisches Königspaar. Sie geben ihrem Schiffbrüchigen den Namen Burt Turrido und machen ihn zuerst zu ihrem Sklaven, aber weil er sich als unfähig erweist, dann doch zu ihrem Gefangenen… Mit kitschigen Kulissen, großen Gefühlen, enttäuschter Liebe und drohendem Tod unterwandert das Nature Theater of Oklahoma das klassische Operngenre mit einer spektakulären Wildwest-Performance, die gezielt haarscharf an der Klischee-Klippe vorbeischrammt. Die 1996 in New York gegründete Theatergruppe, die seit vielen Jahren am HAU ihre Berliner Basis hat, demontiert ungeniert alles, was ihnen an konventionellen Strukturen und Formen begegnet, um es dann mit großer Leidenschaft, Humor und Mut zum Risiko wieder zusammenzusetzen.

Team

Text und Regie: Kelly Copper, Pavol Liska / Mit: Gabel Eiben, Anne Gridley, Robert M. Johanson, Bence Mezei, Kadence Neill / Musik: Robert M. Johanson / Bühnen- und Lichtdesign: Luka Curk / Kostüme: Anna Sünkel / Dramaturgie: Marcus Dross, Katja Herlemann / Bühnenbildassistenz und Requisite: Hanna Marlene Schnell / Bühnenbildassistenz: Nastja Miheljak / Deutsche Übersetzung: Ulrich Blumenbach / Produktionsleitung Künstlerhaus Mousonturm: Anne Kleiner / Management und Distribution: Something Great (Berlin)

Termine

  • Vergangen
    Do 3.11.2022, 19:00 / HAU2
    Fr 4.11.2022, 19:00 / HAU2
    Sa 5.11.2022, 19:00 / HAU2

Credits

Produktion: Nature Theater of Oklahoma (New York), Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt a. M.), Schauspiel Frankfurt (Frankfurt a. M.). Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer, Arctic Arts Festival (Harstad), Athens Epidaurus Festival, Espoo City Theatre, Kampnagel (Hamburg), Wiener Festwochen,  Zürcher Theater Spektakel, Noorderzon Festival of Performing Arts & Society (Groningen). Ein Werkauftrag im Rahmen des Festivals Frankfurter Positionen 2021, eine Initiative der BBHF BANK Stiftung. Gefördert durch: Bündnis internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Kulturstiftung des Bundes, Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst und Kulturpflege im Rahmen der Projektreihe UNLIMITED II zur Förderung exemplarischer Positionen zeitgenössischer Performing Arts.

HAU3000 / Positionen, Projekte, Publikationen

Wir, das Ungarn des Westens

Text von Paul B. Preciado

Paul Preciado beobachtet, wie innerhalb europäischer demokratischer Institutionen zunehmend neofaschistische Laboratorien entstehen ...