Mit Philmon Ghirmai (Bündnis 90/Die Grünen, Landesvorsitzender), Cansel Kiziltepe (SPD, Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung), David Klässig (AWO, Fachreferent Armut, Wohnen, Straffälligkeit), Ottilie Klein (CDU, Landesgeneralsekretärin Berlin), Elke Löbel (FSD-Stiftung – 24/7 Notunterkunft für Frauen Kreuzberg, Projektleitung), Kerstin Wolter (Die Linke, Landesvorsitzende) / Moderation: Robert Klages (Tagesspiegel)
Im Rahmen von “Berlin bleibt! #5”
Anmeldung unter tickets@hebbel-am-ufer.de erbeten
Im Rahmen des Festivals “Berlin bleibt! #5” widmet sich das HAU Hebbel am Ufer in zwei Veranstaltungen einer der drängendsten sozialen Fragen unserer Stadt: dem Recht auf Wohnen. Während Wohnungs- und Obdachlosigkeit in Berlin sichtbar zunehmen und diese Entwicklung laut aktuellen Prognosen für die kommenden Jahre weiter zunimmt, wird die Sicherheit eines festen Dachs über dem Kopf für immer mehr Menschen infrage gestellt. Was sind die politischen Ursachen? Was braucht es, um das Menschenrecht auf Wohnen umsetzen zu können? Im Rahmen des Festivals geht das HAU diesen Fragen nach: In einer Podiumsdiskussion am 1.7. sprechen Politiker*innen und Expert*innen über Ursachen und mögliche Lösungen und in offenen Tischgesprächen am 4.7. bekommt das Publikum die Möglichkeit, direkt mit Personen mit und ohne Selbsterfahrung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit aus zivilgesellschaftlichen Initiativen und sozialen Trägern in den Austausch zu treten.
Wohnen ist ein Menschenrecht – und dennoch ist es für immer mehr Menschen in Berlin und anderen Städten keine gesicherte Realität. Während die Zahl der wohnungs- und obdachlosen Menschen in Berlin für 2030 auf über 100.000 prognostiziert wird, haben sich die EU-Mitgliedstaaten das Ziel gesetzt, bis zu genau diesem Jahr Obdachlosigkeit zu beenden. Dieser Widerspruch spiegelt eine Situation, die auch in Berlin jeden Tag sichtbar ist. Wohnungs- und Obdachlosigkeit nehmen zu, obwohl es öffentliche Gelder und diverse Initiativen gibt, um die prekäre Lage von Menschen ohne feste Bleibe zu verbessern. Warum ist das so? Welche politischen Entscheidungen haben dazu geführt – und welche sind nötig, um die Lage zu verändern? Das HAU Hebbel am Ufer lädt im Rahmen von “Berlin bleibt!” zu einer Podiumsdiskussion mit Politiker*innen und Expert*innen rund um das Thema. Gemeinsam sollen Ursachen, Versäumnisse und mögliche Wege aus der Wohnungskrise thematisiert werden: Welche Instrumente hat die Politik? Was braucht es für eine konsequente Umsetzung des Rechts auf Wohnen?
Im Rahmen von “Berlin bleibt #5”, einem Festival des HAU Hebbel am Ufer. Gefördert durch: Hauptstadtkulturfonds.

Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus vorhanden. Barrierefreie Sanitäranlagen vorhanden. Es stehen vier Relaxed Seats in der ersten Reihe des HAU2 zur Verfügung.