Mit Kimberlé W. Crenshaw, Cengiz Barskanmaz u.a.
Wie steht es um rassistische (Un-)Gerechtigkeit vor dem Hintergrund autoritärer Tendenzen in den USA und in Deutschland? Ausgrenzender Nationalismus, die Versicherheitlichung und Unterdrückung von Protesten sowie migrationsfeindliche Politik verschärfen langjährige rassistische Ungleichheiten. Gleichzeitig schrumpfen die Freiräume für akademische Freiheit und Zivilgesellschaft und schränken genau jene rechtlichen Rahmenbedingungen ein, die dazu dienen, rassistische Ungleichheiten zu bekämpfen. Als Mitbegründerin der Critical Race Theory prägte Prof. Kimberlé W. Crenshaw maßgeblich den Begriff der Intersektionalität, der beschreibt, wie verschiedene Formen von Ungleichheit und Diskriminierung (wie Rassismus und Sexismus) überschneiden. Am HAU wird sie auf die Angriffe auf ebendiese Theorie und Prozesse des rechtlichen Rückschritts eingehen und dabei auch auf ausgewählte Kapitel aus ihren neu erschienenen Memoiren “Backtalker” eingehen.
Preis: 18 €, ermäßigt 12 €
Eine Diskussionsreihe des HAU Hebbel am Ufer in Kooperation mit dem ECCHR (European Center for Constitutional and Human Rights). Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus vorhanden. Zugang zum Parkett über separaten Eingang mit Lift möglich. Barrierefreie Sanitäranlagen vorhanden.