Spielplan

Michael Turinsky

Choreo-politics for the crip animal

HINWEIS:
Anstelle der von Michael Turinsky geleiteten Diskussion “Precarious Gestures – A conversation about disability, ecology and somatic practice” findet aus dispositorischen Gründen stattdessen dieser Vortrag statt.

Im Rahmen von “NO LIMITS Festival Berlin”
Moderation: Heike Albrecht

Dialog

Deutsche Gebärdensprache / Englische Lautsprache / 

Ausgehend von seinem Begriff der “Crip-Choreographie” schlägt Michael Turinsky in seinem Vortrag eine ökologische Perspektive auf menschliche Bewegung vor, die sich um das dreht, was man als grundlegendes Ungleichgewicht zwischen dem menschlichen Organismus und seiner Umwelt bezeichnen könnte. Er argumentiert, dass eine Choreo-Politik für den Menschen als “Crip-Tier” radikale “post-growth”-Anpassungen von Praktiken erfordert – in einer Weise, die das menschliche Bedürfnis nach Bewahrung berücksichtigt und gleichzeitig Raum für Exzess und Verschwendung schafft, die einen wesentlichen Aspekt des menschlichen Strebens ausmacht.


Text in leichter Sprache

Was bedeutet es, behindert zu sein?
Welches Verhältnis haben Menschen mit Behinderung zu ihrem eigenen Körper?
Welches Verhältnis haben sie zur Umwelt?
Und wie hängt beides zusammen?
Wie unterscheiden sich Mensch und Tier?
Wie können Menschen mit Behinderung sich in ihrem Alltag gut um sich selbst und ihren Körper kümmern?
Was bedeutet es, dass Menschen verschieden sind?
Und was muss sich in der Politik verändern?
Damit diese Verschiedenartigkeit mehr wertgeschätzt wird.
Über diese und andere Fragen spricht Michael Turinsky.
 

Termine

  • Vergangen
    Mi 16.11.2022, 20:00 / HAU2

HAU3000 / Positionen, Projekte, Publikationen

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