Mit AK QUEER*WOHNEN, Barka e.V., Berliner Obdachlosenhilfe, Housing First Queer der Schwulenberatung Berlin, UfO Berlin – Union für Obdachlosenrechte, FSD-Stiftung – 24/7 Notunterkunft für Frauen Kreuzberg u.a. / Moderation: Vera Klocke
Im Rahmen von “Berlin bleibt #5”
Anmeldung unter tickets@hebbel-am-ufer.de erbeten
Im Rahmen des Festivals Berlin bleibt! #5 widmet sich das HAU Hebbel am Ufer in zwei Veranstaltungen einer der drängendsten sozialen Fragen unserer Stadt: dem Recht auf Wohnen. Während Wohnungs- und Obdachlosigkeit in Berlin sichtbar zunehmen und diese Entwicklung laut aktuellen Prognosen für die kommenden Jahre weiter zunimmt, wird die Sicherheit eines festen Dachs über dem Kopf für immer mehr Menschen infrage gestellt. Was sind die politischen Ursachen? Was braucht es, um das Menschenrecht auf Wohnen umsetzen zu können? In Rahmen des Festivals möchte das HAU diesen Fragen nachgehen: In einer Podiumsdiskussion am 1.7. sprechen Politiker*innen und Expert*innen über Ursachen und mögliche Lösungen und in offenen Tischgesprächen am 4.7. bekommt das Publikum die Möglichkeit, direkt mit Personen mit und ohne Selbsterfahrung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit aus zivilgesellschaftlichen Initiativen und sozialen Trägern in den Austausch zu treten.
Der Berliner Senat rechnet bis 2030 mit über 100.000 wohnungs- und obdachlosen Menschen. Eine Zahl, hinter der sich Lebensrealitäten verbergen, die oft unsichtbar bleiben. Das HAU Hebbel am Ufer lädt im Rahmen des Festivals “Berlin bleibt!” dazu ein, genauer hinzuschauen und vor allem: ins Gespräch zu kommen.
Bei “Recht auf Wohnen – Wohnungslosigkeit verstehen” versammeln sich Personen mit und ohne Selbsterfahrung, die sich in Initiativen, Vereinen oder sozialen Trägern in verschiedenen Bereichen der Wohnungs- und Obdachlosenhilfe engagieren. Gemeinsam mit den Besucher*innen treffen sie sich zu Tischgesprächen in kleiner Runde. Alle sind eingeladen, sich dazuzusetzen, zuzuhören, zu fragen – und die Themen durch einen Tausch der Tische zu wechseln. Inhaltlich werden verschiedene Schlaglichter geworfen: Es geht um gelebte Lebensrealitäten auf der Straße, die Möglichkeiten und Grenzen ehrenamtlichen Engagements, aktivistische Strategien und die Lücken im Hilfesystem bis hin zu Fragen von digitaler Teilhabe und des Menschenrechts auf Wohnen. Was bräuchte Berlin politisch und sozial, um diese Realitäten zu verändern? Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Beteiligten – ihre Erfahrungen, ihre Perspektiven und ihr Wissen.
Im Rahmen von “Berlin bleibt #5”, einem Festival des HAU Hebbel am Ufer. Gefördert durch: Hauptstadtkulturfonds.

Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus vorhanden. Barrierefreie Sanitäranlagen vorhanden. Es stehen vier Relaxed Seats in der ersten Reihe des HAU2 zur Verfügung.