In “Sleeping Show” nehmen sowohl der Künstler Seiichi Yamamoto als auch das Publikum eine Schlafposition ein. Das Licht wird fast komplett herunter gedimmt: Einschlafen willkommen. Auch Yamamoto, der auf der E-Gitarre und mit Soundeffekten spielt, könnte im Rahmen der Performance selbst einschlafen. In der kollektiven Dunkelheit entsteht etwas Paradoxes: die Möglichkeit, gemeinsam allein zu sein. Im Grenzbereich zwischen Wachsein und Schlaf gibt sich das Publikum den eigenen Gedanken hin und spürt die stille Präsenz der anderen. Ambienter Schlaf als kollektive Einsamkeit.
Im Rahmen von “Being Alone - Artistic Perspectives from Central and East Asia and Beyond“, ein Projekt im Rahmen von “Solitude: Loneliness & Freedom”, einer Initiative der Goethe-Institute in Ost- und Zentralasien in Kooperation mit HAU Hebbel am Ufer. Kuratorischer Beitrag von Mike Kubeck. Organisiert durch: Goethe-Institut Tokio. Kuratiert und produziert von: SuperDeluxe.
Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus vorhanden. Barrierefreie Sanitäranlagen vorhanden. Es stehen vier Relaxed Seats in der ersten Reihe des HAU2 zur Verfügung.