Spielplan

Virginie Dupray, Faustin Linyekula / Studios Kabako

Letters from the Continent

FilmTanz

Deutsche Untertitel / Diverse Sprachen / Mit englischen Untertiteln / 

Eine Person mit Dreadlocks steht auf einem Bein, beugt sich nach vorne und streckt die Arme aus.
Eine Frau mit Rastazöpfen und geblümter Bluse blickt direkt in die Kamera.
Eine Spielzeuggiraffe liegt auf dem Gesicht einer Person.

Der vom HAU koproduzierte Film “Letters from the Continent” wurde im Mai und Juni 2020 konzipiert und gedreht, zusammen mit 21 Künstler:innen aus Kapstadt, Dakar, Lagos, Maputo, Moroni, Tunis und anderen Städten. Mitten in der Covid-19-Pandemie entstanden, widmet der Film sich den vielen Menschen, die in einem permanenten Krisenmodus leben, ob in medizinischer, politischer oder – in erster Linie – ökonomischer Hinsicht, und deren Umgang damit sie zu Alltagsheld:innen ihres Lebens macht.

Dort, wo sie leben und träumen, berichten sie in Wort und Tanz von ihren Problemen und Sorgen, aber auch ihren Überlebensstrategien und Hoffnungen und bekräftigen mehr denn je die Notwendigkeit, hier und jetzt ungeachtet aller Widrigkeiten etwas zu erschaffen.

Die 21 Briefe – 21 Selbstporträts – präsentieren eine neue Generation von Tänzer:innen, Choreograf:innen, Performer:innen und Schauspieler:innen, die mit ihrer Umgebung jonglieren, um andere Geschichten über den mitten im Wandel befindlichen afrikanischen Kontinent zu erzählen.

 

Mit:

Fatoumata Bagayoko (Mali, gesendet aus Bamako)

Collectif d’Art-d’Art / Michael Disanka & Christiana Tabaro (Demokratische Republik Kongo, gesendet aus Kinshasa)

Cie La Mer noire / Alioune Sow, Khoudia Touré, Kirsner Tsengou Dingha & Pierre-Claver Belleka aka Dexter (Senegal, Liberia, Demokratische Republik Kongo, gesendet aus Dakar)

Hamdi Dridi (Tunesien, gesendet aus Montpellier / Frankreich)

Didier Ediho (Demokratische Republik Kongo, gesendet aus Kinshasa)

Chourouk El-Mahati, Moad Haddadi, Mohamed Lamqayssi (Marokko, gesendet aus Belfort / Frankreich)

Kaïsha Essiane (Gabun, gesendet aus Libreville)

Marcel Gbeffa (Benin, gesendet aus Gaborone / Botswana)

Qondiswa James (Republik Südafrika, gesendet aus Kapstadt)

Samwel Japhet (Tansania, gesendet aus Dar-es-Salaam)

Jeannot Kumbonyeki (Demokratische Republik Kongo, gesendet aus Kinshasa)

Souleymane Ladji Kone (Burkina Faso, gesendet aus Ouagadougou)

Seifeddine Manai (Tunesien, gesendet aus Tunis)

Judith Olivia Manantenasoa (Madagaskar, gesendet aus Antananarivo)

Dorine Mokha (Demokratische Republik Kongo, gesendet aus Lubumbashi)

Abdoul Mujyambere (Ruanda, gesendet aus Kigali)

Salim Mzé Hamadi Moisi (Komoren, gesendet aus Moroni)

Nagham Salah Othman (Sudan, gesendet aus Kairo)

Germaine Sikota (Togo, gesendet aus Lome)

Maria Tembé (Mosambik, gesendet aus Maputo)

Westsyde Lifestyle / Ambrose Idemudia Joshua, Daniel Emmanuel Olajuwon, Ordia Eromose & Osokoya Yemi (Nigeria, gesendet aus Lagos)

Team

Künstlerische Leitung: Faustin Linyelula, Virginie Dupray / Post-Produktion: Faustin Linyekula, Franck Mokha / Assistenz Post-Produktion: Samuel Abotipay, Chimène Baofa, Benjamin Bukasa, Derhwa Kasunzu, Loys Linyekula, Antoine Mawazo, Dorcas Mulamba

Termine

  • Vergangen
    Mi 3.2.2021, 19:00 / HAU4
Zum Event auf HAU4

Credits

Produktion: Studios Kabako / Virginie Dupray, Isaac Yenga, Jonathan Adnan. Koproduktion: A-CDCN, CEC ArtsLink, Charleroi Danse Centre chorégraphique de Wallonie Bruxelles, L’échangeur CDCN Hauts-de-France, Festival de Marseille, HAU Hebbel am Ufer, Institut français Paris, Kaserne Basel, Manège, scène nationale (Reims) La Manufacture, CDCN Nouvelle Aquitaine Bordeaux (La Rochelle), MC 93 Bobigny, Palais des Beaux-Arts (BOZAR) Brussels, Spielart Theaterfestival (Munich), Théâtre de Vidy (Lausanne), Touka danses CDCN Guyane, Pro Helvetia Johannesburg mit Swiss Arts Council & Swiss Agency for Development. Mit Unterstützung von L’Art Rue Tunis und National Arts Festival - RSA

HAU3000 / Positionen, Projekte, Publikationen

Wir, das Ungarn des Westens

Text von Paul B. Preciado

Paul Preciado beobachtet, wie innerhalb europäischer demokratischer Institutionen zunehmend neofaschistische Laboratorien entstehen ...