Mit Matthias Löwenotter u.a.
Moderation: Marcus Boxler
Im Rahmen von “PLAYMODE.EXE”
Das Panel versammelt Expert*innen, die Games aus kultur- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven untersuchen. Im Mittelpunkt steht, wie Spiele gesellschaftliche Prozesse nicht nur abbilden, sondern aktiv modellieren: als Instrumente der Weltsimulation, der sozialen Interaktion, der politischen Einflussnahme und der Identitätsbildung. Wie können Games Mechanismen bereitstellen, mit denen Machtstrukturen erfahrbar, alternative Zukünfte erprobt und komplexe soziale Dynamiken spielerisch zugänglich gemacht werden? Jenseits der Unterhaltung werden Games hier als analytische, gestalterische und gesellschaftsprägende Werkzeuge betrachtet.
Begleitend zu den Aufführungen von Fantasia Malware findet in Kooperation mit der DKB Stiftung und Contemporary Arts Alliance Berlin ein Installations- und Diskursprogramm zur dynamischen Verschmelzung von Performance, Kunst und Gaming Culture statt. Gaming ist mehr als Unterhaltung – es ist künstlerische Ausdrucksform, gesellschaft¬licher Spiegel und prägende Bildkultur zugleich. Das Programm zeigt, wie Künstler*innen Gaming-Ästhetiken und -Mechanismen in eine visuelle, gesellschaftskritische Sprache transformieren. Dafür wird das HAU3 in einen experimentellen Playground verwandelt, in dem Besucher*innen nicht nur zuschauen, sondern selbst in spielbare Welten eintauchen.
Preis: 5 €
Eine Kooperation von HAU Hebbel am Ufer, CAA Berlin und DKB STIFTUNG. Ko-Kuration: Peggy Schoenegge (peer to space).
Das HAU3 ist leider nicht barrierefrei. Das Theater ist über das Treppenhaus erreichbar (3. Stock). Damit wir unter diesen Gegebenheiten optimalen Service bieten können, wenden Sie sich bitte an unser Ticketing- & Service-Team unter +49 (0)30 259004-27 oder per Email an tickets@hebbel-am-ufer.de.