26.+27.6., 2.–4.7., 15:00–19:00 / geringe Kapazität
Während der gesamten Dauer der öffentlichen Auftritte von “Spielraum” bleibt der Raum im M40 als Vorraum geöffnet. Als temporärer Ort des Zugangs, des Zusammenkommens und des Verweilens bewahrt er Spuren der kollektiven Forschungsprozesse, die sich in eine Klanglandschaft verwandeln, in der sich Dokumentation, Fiktion und urbane Überreste überschneiden. In Form eines kleineren, komprimierten Raums innerhalb der bestehenden Architektur greift die Installation auf Formen des Bewohnens zurück, die rund um den Mehringplatz zu finden sind – Tauben, die in Hohlräumen von Gebäuden und städtischen Lücken nisten. Durch Klang, materielle Fragmente und räumliche Nähe lenkt der Vorraum die Aufmerksamkeit auf vielfältige Perspektiven und erkundet die Stadt als gemeinsamen Lebensraum, in dem verschiedene Körper, Arten und Geschichten unter zunehmend beengten Bedingungen koexistieren.
Im Rahmen von “Berlin bleibt #5”, ein Festival des HAU Hebbel am Ufer. Gefördert durch: Hauptstadtkulturfonds.
Dieses Projekt wird im Rahmen der Seminare “Carrying the City Otherwise” von Prof. Pauline Doutreluingne und “Elsewhere in Berlin: Architecture as Storyteller” von Tonderai Koschke im Masterstudiengang Raumstrategien an der Weißensee Kunsthochschule Berlin im Sommersemester 2026 realisiert.
