Shahrizoda Ergasheva

Solid Knot

  • Film
  • Installation
Englisch /  Mit englischen Übertiteln /  Russisch /  Usbekisch / 

“Solid Knot” untersucht Einsamkeit als zutiefst persönliche sowie als universell geteilte Erfahrung. In Gesprächen mit Frauen aus Usbekistan stellte Shahrizoda Ergasheva fest, dass Momente der Einsamkeit zwar individuell erlebt werden, aber durch einen “solid knot” (festen Knoten)  auch miteinander verbunden sind. Die Installation untersucht, wie Einsamkeit in den Zwischenräumen des Alltags existiert: in den stillen Momenten vor dem Einschlafen, bei alltäglichen Tätigkeiten, zwischen der Fürsorge für andere und dem Rückzug mit sich selbst.

Shahrizoda Ergasheva ist eine multidisziplinäre Künstlerin und Forscherin aus Namangan, die derzeit in Taschkent (beides in Usbekistan) lebt. Ihre Arbeit umfasst visuelle, akustische und textuelle Medien und beschäftigt sich mit Themen wie Erinnerung, Erbe und Fürsorge. Ausgehend von familiären Traditionen des Nähens, Strickens und Stickens interpretiert sie häusliche Praktiken als Akte des Widerstands und des Geschichtenerzählens neu. Sie ist Mitglied des Maqaal Collective, einer unabhängigen feministischen Forschungsgruppe, und des Soup Collective, eines Netzwerks von Filmemacherinnen. In dieser Kooperationen untersucht sie Fragen zu Geschlecht, Geschichte und kultureller Kontinuität in Zentralasien.

Team

Frauen aus dem Interview: Albina, Asal, Nafis, Nurangiz, Amina, Munavvara, Asalya, Nigora, Nasiba, Dasha, Madina, Nilufar, Nasiba, Zinnura, Dilnavoz, Nafisa / Produktion: Shahrizoda, Nigora, Madina, Denis, Ibrohim / Ton: Amalia / Tonschnitt: Vova / Besonderer Dank für die Unterstützung: Barbara, Xamroxon, Gulnoza, das Team des Goethe-Instituts Uzbekistan

Termine

Credits

Im Rahmen von “Being Alone - Artistic Perspectives from Central and East Asia and Beyond“, ein Projekt im Rahmen von “Solitude: Loneliness & Freedom”, einer Initiative der Goethe-Institute in Ost- und Zentralasien in Kooperation mit HAU Hebbel am Ufer. Produktion: Shahrizoda Ergasheva, Goethe-Institut Uzbekistan.

Spielorte

HAU2
Hallesches Ufer 34, 10963 Berlin

Zwei markierte Parkplätze vor dem Haus vorhanden. Barrierefreie Sanitäranlagen vorhanden. Es stehen vier Relaxed Seats in der ersten Reihe des HAU2 zur Verfügung.

HAU3000 / Positionen, Projekte, Publikationen

Blick zurück für heutige Kämpfe

Nicoleta Esinencu, Nora Dorogan und Tjaša Črnigoj im Gespräch mit Luise Meier

Wir, das Ungarn des Westens

Text von Paul B. Preciado

Paul Preciado beobachtet, wie innerhalb europäischer demokratischer Institutionen zunehmend neofaschistische Laboratorien entstehen ...